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Auch Staatsminister Michael Roth (links) ließ es sich nicht nehmen am Pressegespräch zum Sportplatzumbau teilzunehmen, rechts im Bild Bürgermeister Daniel Iliev - Fotos: Kevin Kunze

HERINGEN (W.) Sportplatz vom Bund gefördert

Staatsminister Roth: "Die Finanzierung vom Bund ist eine Ausnahmesituation"

07.01.20 - Die Heringer Sportvereine können sich freuen: die geplante Sanierung des Sportplatzes in der Kalistadt rückt immer näher. Am Dreikönigstag lud Bürgermeister Daniel Iliev zu einem Pressegespräch für die geplanten Maßnahmen. Die Sanierung und Umbau des Sportareals wird dabei zu 90 Prozent vom Bund finanziert. Deshalb ließ es sich auch der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD), nicht nehmen genauere Informationen zu geben. 

Das Sportplatzarreal benötigt dringend eine Sanierung

Auf welchem der beiden Plätze ein ...

Bereits im vergangenen November wurde die Stadt postalisch über den positiven Bewilligungsbescheid informiert, genauere Planungen werden aber erst in diesem Jahr ins Rollen kommen. "Die europaweiten Ausschreibungen für ein Planungsbüro laufen noch rund drei Monate. Bis zum 31. Dezember 2023 sollen die Bauarbeiten spätestens abgeschlossen sein", erklärte Heringens Bürgermeister Daniel Iliev. Neben dem Planungsbüro arbeitet der neugebildete Arbeitskreis, aus Heringer Vereine und der Werratalschule, an der Neugestaltung des Sportplatzes.

Laut Iliev ist ein Kunstrasenplatz mit einer Tartan-Laufbahn geplant, zudem seien aber auch die sanitären Anlagen und die Tribüne sanierungsbedürftig. Dafür wurde schon im Antrag eine Prioritätenliste erstellt, welche die Notwendigkeit der verschiedenen Projekte nummeriert. Die neue Anlage kann dabei von vielen Vereinen genutzt werden. Neben dem VfB Heringen als Fußballverein kann auch der TV 03 Heringen von der neuen Anlage profitieren. Die marode Leichtathletikanlage verhindert bereits seit knapp zehn Jahren Wettkämpfe auf der Sportanlage. Auch die Jugendmannschaften der JSG Werratal würden vom Kunstrasenplatz profitieren. Welches Verfüllmaterial für den Kunstrasen verwendet wird, steht noch nicht fest. Eines ist bereits klar, dass das vom Bund nicht mehr geförderte Mikroplastik in der Werrastadt nicht verwendet wird.

Die Laufbahn hat die besten Tage ...

Iliev stellte zudem in Aussicht das der angedachte Kunstrasenbau auch für die Nachbarkommunen von Vorteil sein könnte: "Natürlich haben erstmal die Vereine der Kernstadt und den Ortsteilen Vorrang, allerdings steht einer Benutzung von Vereinen aus den Gemeinden Wildeck, Friedewald oder Schenklengsfeld nichts im Wege", sagte der Bürgermeister. Zurzeit gibt es zwei Rasenplätze, Bodenproben sollen nun zeigen, welcher der beiden Plätze für einen Kunstrasenplatz geeignet ist. Eine neue LED-Fluchtlichtanlage ist zudem ebenfalls in Planung.

Projekte nicht vom Bund gefördert, es ist eine Ausnahmesituation. Mit den rund 300 Millionen Euro die vom Bund zur Verfügung gestellt wurden, werden gerade einmal 186 Projekte gefördert und das bei über 3.000 Anträgen. Deshalb gilt ein großer Dank dem Bundesinneminister Horst Seehofer und dem Haushaltsauschuss.", erklärte der Bundestagsabgeordnete Michael Roth. Das gesamte Projekt kostet 2,25 Millionen Euro, davon muss die Stadt Heringen 225.000 Euro in den nächsten drei Jahren finanzieren. (Kevin Kunze)+++


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