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Ein besonderes Erlebnis für die Akteure und das Publikum: Der Festakt „Last Patrol Border“ erinnert an das Fahnenzeremoniell mit dem die US-Armee im Frühjahr 1990 nach über vier Jahrzenten Präsenz am Eisernen Vorhang ihren Dienst auf Point Alpha beendeten. - Fotos: Archiv Point Alpha

RASDORF (RHÖN) Point Alpha Veranstaltungsprogramm

Von Last Patrol Border bis zu lokalen Sportkontakten

07.01.20 - Stiftung und Akademie von Point Alpha haben das neue Veranstaltungs- und Seminarprogramm für das erste Halbjahr 2020 vorgestellt. Die Veranstaltungen sind thematisch breit gefächert  und zumeist wird kein Eintritt erhoben. Höhepunkt dürfte im 30. Jahr der Wiedervereinigung die beeindruckende Zeremonie Last Patrol Border mit dem traditionellen Fahnenzeremoniell „Retreat Ceremony“ am 24. April sein.

Im Mai 1957 kam es in ...Foto: privat/bh

Aus lokaler Perspektive wird der Gesprächsabend „Sportkontakte im Schatten der Grenze“ am 15. April im „Haus auf der Grenze“  bestimmt spannend werden. Erzählt wird von einer ungewöhnlichen Verbindung mit Langzeitwirkung zwischen den lokalen Fußballklubs SV Steinbach und SV Borsch. Vielleicht können ja auch andere Sportfreunde aus der Region aus den Zuschauerreihen an diesem Abend noch die Geschichte „ihrer“ besonderen Sportbeziehung zwischen Ost und West beisteuern.

Point Alpha mit den Ausstellungen im „Haus auf der Grenze“ und „Every day life“ im US-Camp ist nicht nur Gedenkstätte und Erinnerungsort für die Ereignisse rund um die Grenzöffnung 1989. 2020 jährt sich die Wiedervereinigung beider deutschen Staaten nun zum 30. Mal. Heute ist Point Alpha nicht mehr wegzudenken aus der Reihe der wichtigsten Einrichtungen zur Geschichte des Kalten Krieges und der Aufklärung über das kommunistische Unrecht. Point Alpha ist inzwischen aber auch ein wichtiger Lernort geworden, vor allem für die Generationen, die die Härte und Brutalität der Sperrzaunanlagen nicht mehr selbst erlebt haben. „Wie die deutsche Einheit und die europäische Einigung ist auch die Geschichte und das Angebot von Point Alpha ein fortwährender Prozess“, unterstreicht der ehrenamtliche Vorstand mit Dr. Eberhard Fennel und Berthold Jost.

Um den Wert von Freiheit und Demokratie wirklich zu begreifen und verbliebene „Mauern in den Köpfen“ einzureißen, ist es wichtig, an die unterschiedlichsten Aspekte vor, während und nach der Teilung zu erinnern. Die Point Alpha Stiftung nimmt sich dieser Aufgabe an, die Aufarbeitung voranzutreiben und dabei auch neue Perspektiven zu eröffnen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, bieten die wissenschaftlichen und pädagogischen Mitarbeiter von Point Alpha Veranstaltungen und Seminare an, die historische Erkenntnisse vertiefen und Werte wie Freiheit, Einheit und Völkerverständigung allen Bürgern vor allem aber Schüler und Jugendlichen vermitteln.

Neben den Veranstaltungen, zu denen die gesamte Bevölkerung der Region herzlich eingeladen ist, hat das Team zur Weiter- und Fortbildung auch einige Seminare und Akademieabende in der Geisaer Point Alpha Akademie aufgelegt, zu denen eine Anmeldung erforderlich ist: Seminar im Februar „Tauwetter in Mittel- und Osteuropa“; Lehrerfortbildung im April „Fächerübergreifendes Lernen am außerschulischen Lernort Point Alpha“; Seminar im Mai „2 + 4 Revisted – Die Wiedervereinigung im Kontext des europäischen Gleichgewichts“; Seminar im Juni „Zeitzeugen im Unterricht“; Bildungsurlaub im Juni „Vom Brennglas des Kalten Krieges zum Lernort der Geschichte“.

Infos und Details: www.pointalpha.com oder Telefon 06651/919030. (pm) +++


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