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Fassbier wird teurer - Symbolbild: Jonas Wenzel (Yowe)

FULDA Preis-Alarm beim Gerstensaft!

Großbrauereien erhöhen Bierpreise im März - Hochstift-Pils bleibt stabil

08.01.20 - Deutsche lieben ihr Traditionsgetränk: das Bier und am liebsten frisch gezapft, aus dem Fass. Schön nach Feierabend zur Belohnung oder bei sonnigem Wetter im Garten. Bierfans müssen sich jedoch 2020 auf eine Preiserhöhung einstellen und etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei Kneipen und Restaurants werden die Kosten für das Fassbier angehoben. Das Dosenbier ist von der Steigerung nicht betroffen. Wie sieht es in der Fuldaer Traditionsbrauerei Hochstift aus? Was sagen die Betreiber? OSTHESSEN|NEWS hat nachgefragt.

Einige Biermarken heben aus ganz unterschiedlichen Gründen ihre Preise an. Höhere Logistik-, Energie- und Verpackungskosten, Abgaben an Getränkefachgroßhandlungen oder Tariferhöhungen seien nur einige Beispiele, heißt es.  Auch die Radeberger-Gruppe, zu der mehr als 40 Biermarken wie etwa Jever, Radeberger Pils oder Schöfferhofer Weizen gehören, will anziehen. Der Grund: "Stetige Kostensteigerungen". Ab März werden die Preise erhöht. Auch Krombacher, laut einem Ranking des Branchenmagazins 'Inside' die meist getrunkene Biermarke in Deutschland, zieht hinterher. Andere wie die Privatbrauerei Veltins würden es in Erwägung ziehen: "Wir denken darüber nach", so ein Sprecher.

Statement Hochstift Pils 

Im Fuldaer Raum ist das regionale Hochstiftliche Brauhaus jedem ein Begriff. Jährlich werden bei Hochstift, durch die Familie Klesper inhabergeführt, etwa 60.000 Hektoliter Bier produziert. Hier gibt es allerdings Entwarnung für die Bierliebhaber. Verkaufsleiter und Prokurist Steffen Leib erklärt im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS: "Bei uns bleiben die Preise stabil." Erst im März letzten Jahres seien sie angehoben worden. Zur Gruppe gehören unter anderem auch die Vogelsberger Landbrauereien, das Hochstiftliche Brauhaus in Bayern, das unter anderem Will Weizen produziert, und die Klosterbrauerei Eschwege.

Wie wirkt sich das auf die Gastronomie und Getränkehandel in Fulda aus? 

Michael Jung, Vertriebsleiter vom Getränkefachgroßhändler Heurich aus Petersberg bei Fulda, konnte auf Nachfrage von OSTHESSEN|NEWS keine detaillierten Angaben zu den geplanten Preiserhöhungen machen. "Die Brauereien erhöhen die Bierpreise, demnach werden bei uns dann auch die Preise angezogen. Das ist ein ganz normaler Prozess." 

Dem Fuldaer Gastronom Mentor Gjocaj, Geschäftsführer der Mea Mea Lounge am Bahnhof, sind die Änderungen bekannt. Die Preisanhebungen seien ganz normal. Die Bierbranche stelle schließlich ein Riesenmonopol dar. "Je nach Biersorte würde der Preis dann variieren." (Maria Franco) +++


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