In zwei Jahren sollen diese maroden Gebäude Geschichte sein - dann sollen sie im Glanz erstrahlen und Teil der neuen "Kirtorfer Mitte" sein - Fotos: Luisa Diegel

KIRTORF "Großer Tag für die Stadt"

12-Millionen-Projekt "Kirtorfer Höfe": Spatenstich für die neue Stadtmitte

31.01.20 - Noch ist schwer zu erkennen, wie die "Kirtofer Mitte" in naher Zukunft aussehen soll. In hoffentlich zwei Jahren sind marode Gebäude saniert, ein großes medizinisches Versorgungszentrum ziert die Stadt, ein Café zieht ein und der Nahversorgungsmarkt ist modernisiert - all das wird Teil des Projekts "Kirtorfer Höfe", welches durch eine Brücke verbunden werden soll. Der Bagger für die ersten Baumaßnahmen steht bereit, wenn alles gut geht, starten die Brückenarbeiten bereits in der nächsten Woche.

Spatenstich für das Bauprojekt am Donnerstag: ...

"Heute ist ein großer Tag für Kirtorf", freut sich Bürgermeister Andreas Fey beim offiziellen Spatenstich für den Brückenbau. Seit 2016 stecken Ulrich Künz und Karsten Jost ihr ganzes Herzblut in das Projekt, nun kann es endlich in die Tat umgesetzt werden und die Bagger rollen an. Als Erstes sollen die Arbeiten an der Brücke, die den Tegut-Markt mit dem oberhalb angesetzten Areal verbindet, beginnen. Später sollen zwei marode Gebäude saniert werden, welche dann für Gewerbe oder Wohnfläche genutzt werden können. Zum Schluss wird das medizinische Versorgungszentrum errichtet. "Kirtorf soll so für alle wieder interessanter sein, die sich gegen ein Leben in der Großstadt entschieden haben", so Fey.

Bürgermeister Andreas Fey

Geplant ist, dass in zwei Jahren das "Leuchtturm-Projekt" fertiggestellt ist und die neuen Flächen vor allem durch den Handel und Dienstleistungen genutzt werden können. Neben den Kirtorfer Ärzten, die allesamt in das Versorgungszentrum einziehen sollen, wird auch die Apotheke ihren Standort in die neue Kirtorfer Mitte verlagern. Außerdem soll eine Bäckerei mit einem Café und einem Außenbereich den Ort attraktiver machen. Eventuell plane die Stadt auch barrierefreie Wohnungen. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg, der bereits vor dem offiziellen Spatenstich angefangen wurde, in die Tat umzusetzen: denn zwei verkommene Gebäude und Scheunen mitten in der Stadt wurden bereits abgerissen. Auf den Flächen sollen neue Gebäude errichtet werden, die dem Stadtbild entsprechen.

Stadtverordnetenvorsteher Dieter Wössner

Durch die neue "Kirtorfer Mitte" soll auch das Kulturelle und das Miteinander in der Stadt gestärkt werden. Der Marktplatz wurde bereits neu gestaltet, auch dieser ist vor allem im Sommer durch seine Märkte und Open-Air-Veranstaltungen einen Besuch wert. In hoffentlich zwei Jahren ist dann die Stadtmitte, mit all seinen attraktiven Facetten, miteinander verbunden. Ganz nach dem Motto: "Eine Stadt ist nie fertig, eine Stadt muss gelebt werden", bringt es Stadtverordnetenvorsteher Dieter Wössner auf den Punkt. (Luisa Diegel) +++

Jetzt ist es noch Wiese ...

Der Bagger steht bereits.

Und so soll es in ...


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