Prof. Repp demonstriert die Behandlung von Frühgeborenen - Foto: O|N

FULDA Perinatalzentrum ist Spitzenreiter

Frühgeborene: Klinikum einer der besten Versorger Deutschlands

05.02.20 - Das bundesweite Ranking des Institutes für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) beweist: Das Fuldaer Perinatalzentrum im Klinikum ist eines der besten in ganz Deutschland. Am Dienstag wurden die offiziellen Zahlen vorgestellt.

„Unsere Daten werden seit vielen Jahren erfasst“, erklärte Klinikumsvorstand Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Menzel. Was früher auf freiwilliger Basis geschah, ist seit 2015 gesetzlich vorgeschrieben: „Damit sind die Perinatalzentren Vorreiter der strukturierten Qualitätsscherung in Deutschland. Alle Zentren sind verpflichtet, ihre Behandlungsergebnisse jedes Jahr dem Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen vollständig mitzuteilen.“

Echte Teamarbeit: Perinatalzentrum und Frauenklinik arbeiten ...Foto. Miriam Rommel

Aktuell hat das Klinikum bei dem Parameter „Frühmorbidität“ mit einem weiteren Perinatalzentrum zusammen Deutschlands besten Wert von insgesamt 213 Zentren, die es aktuell in der Bundesrepublik gibt. Prof. Dr. med. Reinald Repp, Klinikdirektor der Kinder- und Jugendmedizin, betonte, dass die guten Ergebnisse nur durch stetige Zusammenarbeit, auch mit der Frauenklinik, zustande gekommen sei. „Natürlich haben wir aber auch die Ausstattung, die wir uns wünschen. Das ist ein großer Vorteil.“

Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Hawighorst, Leiter der Frauenklinik, weiß: In den letzten Jahren hat die Anzahl der Frühgeborenen zugenommen.“ Dies läge beispielsweise daran, dass Frauen oftmals später Kinder bekämen, als noch vor einigen Jahren. „Die beste Voraussetzung für ein Neugeborenes ist natürlich nach wie vor, möglichst lange im Mutterleib zu bleiben.“ Das Klinikum, betonte er, leiste auch im Gebiet der „normalen“ Geburt hervorragende Arbeit. „Trotzdem bietet das Perinatalzentrum einen zusätzlichen Sicherheitsaspekt.“

Die Kinder, die auf die Frühgeborenenstation kommen, betreut auch Stationsleitung Schwester Marion Krimm-Schätz. „Ich kann nur nochmal betonen, wie gut die Zusammenarbeit, auch unter den verschiedenen Abteilungen, funktioniert.“ Auch wenn die Arbeit manchmal belastend und stressig sei, „in diesem Bereich zu arbeiten bedeutet auch Berufung. Man möchte den Kindern immer nur das Beste geben.“  (mr) +++


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