Die Hauptdarsteller im Herbst 2018 auf dem Alsfelder Marktplatz. - Archivfoto: O|N

ALSFELD Auf den Spuren des Kinofilms

"Die Wolf-Gäng" als Tourismusmagnet für die Stadt Alsfeld

08.02.20 - Für Städte wie Frankfurt, München oder Berlin mag es nichts Besonderes sein, wenn dort Filme für Kino und Fernsehen gedreht werden. Doch für Alsfeld waren die Dreharbeiten zum Kinofilm "Die Wolf-Gäng" im Herbst 2018 etwas Außergewöhnliches. Deshalb möchte die Stadt dies nun für Vermarktungszwecke für sich nutzen - wie Bürgermeister Stephan Paule auf der letzten Stadtverordnetenversammlung mitteilt.

Es sollen beispielsweise Führungen an den Drehorten oder Wolf-Gäng-Erlebnistouren für Kinder angeboten werden. "Dies alles in Verbindung mit dem angemieteten Antiquariat in der Straße am Kreuz, welches uns unverändert zum Film mit einigen Requisiten und Kostümen des Filmdrehs zur Verfügung steht." Die Stadt hat sich außerdem schon die Domain www.crailsfelden.de gesichert, um dort Marketingaktivitäten zu bündeln. "Es wichtig, den Zuschauern klar zu machen, dass Crailsfelden Alsfeld ist und es hier Angebote gibt, um auf den Spuren der Wolf-Gäng detektivisch zu wandern", betont der Bürgermeister.

Eigentlich hatte die Stadt auch Interesse daran, eine kurze Kinowerbung von Alsfeld vor den jeweiligen Aufführungen zu zeigen und so die Verbindung herzustellen. "Aufgrund der fünfstelligen Beträge wurde dies aber nicht weiter verfolgt, da zu diesem Zeitpunkt weder ein möglicher Erfolg noch Inhalt und Qualität des Films bekannt war." Die Stadt wartete also den Premierentag ab - "die Resonanz ist gut und der Film zeigt viele Eindrücke des Drehortes" - deshalb wurde kurzfristig noch einmal eine Anfrage gestellt. Doch die kosten belaufen sich auf etwa 10.000 Euro - "der Beitrag liegt nicht im Rahmen des Marketing-Budgets und es ist überlegenswert, ob die Stadt alleine mit Steuergeldern in dieser Höhe Kinospots schalten sollte". Deshalb hatte die Stadt die Idee, Unternehmen anzufragen, die aufgrund der bisherigen Erfahrung oder von der Art des Unternehmens und ihrer Produkte für eine gemeinsame deutschlandweite Kinowerbung infrage kämen. "Doch bis zum 4. Februar gab es nur zwei positive Rückmeldungen, deshalb wurde das Vorhaben eingestellt", erklärt Paule. (ld) +++


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