Prachvolle Libellen in der Natur konnten von O|N-Redakteur Gerhard Manns mit der Kamera aufgenommen werden. - Fotos: Michelé Meckbach/Gerhard Manns

LUDWIGSAU Mutter Natur sorgt für schöne Momente

Frühlingsfotos aus Waldhessen: Turmfalke, Grünspecht, Bluthänflinge & Libellen

18.05.20 - Schöne Schnappschüsse hat Michelé Meckbach aus dem Ludwigsauer Ortsteil Reilos (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) für O|N von einem Turmfalkenpaar gemacht, das in den Bäumen am Rande ihres Wohnhauses beim Nestbau ist. Dort werden dann schon bald nach hoffentlich erfolgreicher Brutzeit, die ersten jungen Greife aus dem Nest schauen und von den Altvögeln mit Nahrung versorgt werden.

Steckbrief des Turmfalken

Ein Turmfalkenpaar beim Nestbau.

Wissenschaftlicher Name: Falco tinnunculus Gattung: Falken (Falco)
Größe: 38cm Gewicht: 300g
Flügelspannweite: 82 cm
Brutplatz: Baum, Gebäude, Nistkasten, Nisthilfe
Brut: 1 Jahresbrut
Fortpflanzung/Paarungszeit: März bis Mai
Brutzeit: April bis Juli
Anzahl der Eier/Gelegegröße: 4-7
Brutdauer: 30 Tage Nestlingsdauer: 33 Tage
Nahrung: Wühlmäuse, Käfer, Insekten, Regenwürmer, Vögel
Alter: 15 Jahre Lebenserwartung
Zugvogel: Ja
Liste der Feinde: Uhu, Habicht, Marder, Krähe, Mensch, Klimawandel, Wetter, Parasiten, Infektionskrankheiten

Noch ein seltener Schnappschuss gelang Michelé Meckbach von einem Grünspecht auf der Gartenmauer bei der Nahrungssuche.

Grünspecht-Steckbrief

Ein Grünsprecht tauchte ebenfalls auf.

Wissenschaftlicher Name: Picus viridis
Familie: Spechte (Picidae)
Verbreitung: Europa, Asien
Lebensraum: Kulturlandschaften mit altem Baumbestand, Mischwälder, Laubwälder, Parks, Gärten
Größe: 33 cm
Gewicht: 220g
Flügelspannweite: 50 cm
Brut: 1 Jahresbrut
Fortpflanzung/Paarungszeit: April bis Juni
Brutzeit: Mai bis Juli
Brutplatz: Baumhöhle
Eier/Gelegegröße: 5 bis 7
Brutdauer: 15-17 Tage
Nestlingsdauer: 25 Tage
Nahrung: Würmer, Ameisen, Larven, Spinnen, Raupen, Beeren, Obst, Sämereien Feinde: Klimawandel, Wetter, Parasiten, Mensch, Falke, Habicht, Waldkauz, Baummarder, Uhu
Alter: Lebenserwartung 10 Jahre

Bluthänflinge beim Nestbau

Der kleine Bluthänfling

Ein Bluthänflingpaar ist zurzeit in einer Forsythie auf dem Blumenbeet vom O|N-Redakteur Gerhard Manns mit dem Nestbau beschäftigt. Eine tolle und farbenfrohe Ansicht bietet sich dem Betrachter, wenn der männliche Vogel mit seinem blutroten Fleck auf dem Brustgefieder auf der Spitze der Eibe sitzt und seine Partnerin beim Nestbau im Auge behält, denn Fressfeinde lauern überall.

Steckbrief des Bluthänflings

Den Bluthänfling sieht man in fast ganz Europa mit Ausnahme von Nordskandinavien und Island und er gehört zur Familie der Finken. Der Lebensraum des Bluthänflings erstreckt sich zum Beispiel über Kiesgruben, Heckenlandschaften, verwilderten Grünflächen mit Gebüsch und auf Friedhöfen. Er ist mit seinen 14 Zentimetern etwas kleiner als ein Grünfink und wiegt circa 20 Gramm. Sie haben zwei Jahresbruten - manchmal drei - in der Zeit von März bis Juli. Das Nest wird aus Halmen und Fasern gebaut und die Nestmulde wird mit Pflanzenwolle und Haaren ausgepolstert. Die Art gilt international derzeit als nicht gefährdet, ist in Deutschland jedoch als gefährdet und in Bayern als stark gefährdet eingestuft.

Wissenschaftlicher Name: Carduelis cannabina
Familie: Finken (Fringillidae)
Verbreitung: Europa, Afrika, Asien
Flügelspannweite: 25 cm
Brut: Zwei Jahresbruten
Anzahl der Eier/Gelegegröße: 4-6
Brutzeit: 14 Tage
Nestlingsdauer: 14 Tage
Nahrung: Sämereien, Insekten
Alter: Lebenserwartung 5 Jahre
Liste der Feinde: Klimawandel, Wetter, Parasiten, Falken, Sperber, Elster, Greifvögel, Rabenvögel, Wiesel, Fuchs, Mensch, Infektionskrankheiten
Zugvogel: Ja

Prachtvolle Libellen

Und noch eine Farbenvielfalt kann Mutter Natur derzeit bieten, denn am Fulda-Ufer und an den Baggerseen in Ludwigsau schwirren prachtvolle Libellen umher. Wenn diese dann mal für kurze Zeit auf den Blättern der Sträucher eine kurze Rast einlegen, dann kommt der seltene Moment, wo der Fotograf auf den Auslöser drückt und die ganze Farbenpracht im Sonnenlicht so richtig zur Geltung kommt. Das sind Momente, wo „Corona“ für kurze Zeit mal in den Hintergrund tritt. (Gerhard Manns) +++


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