Architekt Stefan Wagner und Bürgermeister Benjamin Tschesnok informierten Mitglieder des Bürgerbeirates über den Baufortschritt an der neuen Kindertagesstätte im Hünfelder Nord- und Ostend. - Foto: Stadt Hünfeld

HÜNFELD Übergangsgruppe schon im Sommer

Baustellenbesichtigung der Kindertagesstätte im Hünfelder Nord- und Ostend

30.05.20 - Die neue Kindertagesstätte im Hünfelder Nord- und Ostend soll im ersten Quartal 2021 in Betrieb gehen. Dies berichtete Bürgermeister Benjamin Tschesnok bei einem Ortstermin mit Mitgliedern des Bürgerbeirates des Programmes "Sozialer Zusammenhalt" im Hünfelder Nord- und Ostend. 

Um den Übergang zu gestalten und die Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu decken, soll bis dahin im benachbarten Pfarrheim St. Ulrich eine Übergangsgruppe für 25 Kinder eingerichtet werden, die dann ebenso wie die vierte Gruppe des benachbarten St. Ulrich Kindergartens im Frühjahr 2021 in die neue Kindertagestätte einziehen wird. Das hat nach den Worten des Bürgermeisters den Vorteil, dass dann schon ein großer Teil der Mitarbeiter und der Kinder einander kennen und der Start in den Echtbetrieb erleichtert werde. Insgesamt soll die Kindertagesstätte 75 über drei Jahre und 12 Kindern in der U3-Betreuung Platz bieten. Die Trägerschaft wird die Kirchengemeinde St. Ulrich übernehmen.

Stadträtin Martina Sauerbier, die zuvor schon die Mitglieder des Bürgerbeirates mit ihren Sprechern Martin Becker und Karl-Heinz Fenske hatte begrüßen können, dankte dem Beirat, der die Standortfrage und die Planungen für den Kindergarten intensiv begleitet hatte. Stadträtin Karin Grosch, Vorsitzende der Kommission für Kinder- und Jugendangelegenheiten, berichtete über die inhaltliche Konzeption des Kindergartens. Gemeinsam mit dem verantwortlichen Mitarbeiter in der Stadtverwaltung, Andreas Kapelle, habe sie im Vorfeld zahlreiche neue Kindergärten besucht. Die Eindrücke und Erfahrungen seien in die Planungen der neuen Kindertagesstätte eingeflossen.

Unter anderem wird es ein separates Bistro für die Kinder geben, welches mit einem mobilen Wandelement zur Turnhalle zugeschaltet werden kann und dann auch für größere Veranstaltungen zur Verfügung steht. Geplant ist auch ein Schleusenraum, in dem Kinder ihre Stiefel und Matschhosen ausziehen können, damit die Kindertagesstätte selbst sauber bleibt. Dies ist vor allem auch deshalb wichtig, weil das ganze Konzept so ausgelegt ist, dass das gesamte Gebäude den Kindern zum Spielen zur Verfügung stehen wird. Im Erdgeschoss in Richtung Kirche soll die Kinderkrippe entstehen, die über einen separaten Außenbereich verfügt. Der Außenbereich der Kindertagestätte selbst wird sich bis zum Brunnen vor dem Pfarrheim St. Ulrich erstrecken.

Bürgermeister Tschesnok bat die Mitglieder des Bürgerbeirates, Vorschläge zu erarbeiten für einen neuen Standort des alten "Pfeffermann-Brunnens", der bis 1984 vor dem Hünfelder Rathaus stand. Wenn ein geeigneter Platz gefunden werde, dann solle dieser Brunnen im Quartier bleiben, sagte der Bürgermeister. Es wäre aus seiner Sicht zu begrüßen, wenn der Bürgerbeirat in den nächsten Wochen zu Vorschlägen komme, da auch die Berliner Straße vor der Kindertagestätte ausgebaut werden solle und bei dieser Gelegenheit die notwendigen Leitungen gleich aus dem Straßenkörper herausgelegt werden könnten. Im Spätsommer soll dann der Bau des neuen Parkplatzes unterhalb des St. Ulrich Pfarrheimes entstehen, der sowohl von der Kindertagestätte als auch von den Kirchenbesuchern und Gästen im Pfarrheim St. Ulrich genutzt werden kann.

Eine Entscheidung ist mittlerweile auch zur Fassadengestaltung der Kindertagestätte gefallen. Dort hat sich der Magistrat mittlerweile für eine spezielle Holzverschalung entschieden, die sowohl im Hinblick auf die Folgekosten als auch den Unterhaltsaufwand letztlich die wirtschaftlichste Variante gewesen sei, wie Architekt Stefan Wagner vom Architektenbüro Trapp Wagner erläuterte. Er berichtete, dass gegenwärtig das Untergeschoss im Rohbau fertiggestellt werde. Mittlerweile seien rund 70 Prozent aller Gewerke bereits vergeben. Der Kostenrahmen werde derzeit noch eingehalten.

Um den Zeitplan zu halten, müssten einzelne Gewerke auch parallel ausgeführt werden. Das trifft beispielsweise für die Außenanlagen, Sanitärausstattung und die Elektroarbeiten zu. Der Architekt zeigte sich zuversichtlich, dass dies gelingen werde, allerdings unter dem Vorbehalt, dass nicht die Corona-Pandemie für Verzögerungen bei den Firmen und besonders bei den Materiallieferanten sorge. (pm) +++


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