Der Gottesdienst im Schlossgarten. - Fotos: Joachim Nießner

FULDA Bei schönem Sommerwetter

Schlossgartengottesdienst: "Zurück nach oben - Jede Krise ist eine Chance"

22.06.20 - "Zurück nach oben - Jede Krise ist eine Chance" - Das war das Thema des ökumenischen Schlossgartengottesdienst, zu dem die Evangelische Allianz Fulda am 21. Juni 2020 wieder in den Schlossgarten eingeladen hatte.

Musikalisches Programm durfte ebenfalls nicht fehlen.

Bei schönem Sommerwetter unter strahlend blauem Himmel und vor dem Ambiente des Pavillons im Schlossgarten begrüßte Herbert Müller, Pastor der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde und Vorsitzender der Evangelischen Allianz Fulda, die zahlreichen Besucher aus evangelischen Kirchen und Freikirchen. Er sei froh, "dass wir wieder Auge in Auge miteinander Gottesdienst feiern können. Auch wenn wir Abstand voneinander halten müssen, sind wir doch im Geist miteinander verbunden und wissen Jesus Christus in unserer Mitte."

Nach dem Lobpreis, der von der Band "One Collective" des ökumenischen Netzwerks "All for one" gestaltet wurde, stellte Herbert Müller den Gastsprecher Jürgen Werth als "Urgestein des Evangeliums-Rundfunks vor, der dafür steht, dass die frohe Botschaft des Evangeliums zeitgemäß weitergegeben wird." Der Journalist, Buchautor und Liedermacher aus Wetzlar war 20 Jahre Direktor des ERF, vier Jahre Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz und ist vielen als Moderator von ProChrist-Veranstaltungen oder als Sprecher der ARD-Sendung "Das Wort zum Sonntag" bekannt.

In der Predigt erläuterte Werth, wieso jede und insbesondere die jetzige Krise eine Chance sei und wie sie den Weg zurück nach oben weise. In der Corona-Krise sei uns neu bewußt geworden, dass wir sterblich und unsere Pläne und Projekte endlich sind. Daher stelle diese Krise eine Chance dar, uns neu klar zu machen, wofür wir auf der Erde sind und uns auf den Ursprung zurück zu besinnen, zurück zu Gott. Rückschritt zu Gott sei in diesem Sinne der wahre Fortschritt. "Was wir hier haben ist vergänglich - Gott schenkt Ewigkeit." Aber "zurück zu Gott" heiße auch immer "zurück zum Menschen". "Diese beiden Gebote, die man das "Doppelgebot der Liebe" nennt, stehen schon im Alten Testament, Jesus hat sie zusammengefasst. In diesem Sinne ist auch die Evangelische Allianz nicht nur eine Gebetsgemeinschaft, sondern auch eine Zupackbewegung, die sich an vielen Stellen engagiert." Jürgen Werth schloss mit den Worten: "Lasst uns neu Beter werden, lasst uns Gott neu herein bitten in unsere Welt, lasst uns von Gottes Geist offene Augen schenken, dass er uns zeigt, wo wir seine Liebe weitertragen können."

Im Anschluss an die Predigt wurde dann auch gebetet. Zunächst beteten Vertreter der teilnehmenden Gemeinden für die persönliche Beziehung jedes Einzelnen zu Gott, für kranke Menschen, für unsere Stadt und für die Einheit der Kirchen und Gemeinden, damit Jesu Liebe für die anderen sichtbar wird. Danach gab es eine Zeit, in der jeder einzelne seine Wertschätzung für Gott in einem Gebet zum Ausdruck bringen konnte.

Jürgen Werth, der sich selbst auch als Wortmaler und Erzählsänger beschreibt, hatte aber nicht nur eine Predigt, sondern auch zwei ausdrucksstarke Lieder aus seinem eigenen Repertoire mitgebracht und auch diese selbst vorgetragen. Der Gottesdienst endete mit dem gemeinsam gesprochenem Vaterunser und dem Segen. (pm) +++


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