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23.03.09 - Niederlauer

Wolfgang FÖST feierte 60. Geburtstag - Chef von Möbelhaus "Opti Wohnwelt"

Gerade mal 20 Jahre alt war Opti Wohnwelt-Chef Wolfgang Föst, als er am 1. Januar 1970 gemeinsam mit seinem Bruder Michael Föst die Firma PVC-Föst in Mellrichstadt gründete. Jetzt feiert der Möbelhaus-Chef seinen 60. Geburtstag, sein Unternehmen mit sieben Niederlassungen in Mainfranken und Südthüringen gilt laut einer Pressemitteilung längst als „regionaler Riese“ in der Region und darüber hinaus. Seinen Prinzipien sei der Jubilar bis heute treu geblieben: Mut, Vertrauen und Beständigkeit muss vermitteln und in sich tragen, wer Erfolg haben will.

Rasante Entwicklung

Mit PVC-Föst sei es rasant hinauf auf der Erfolgsleiter gegangen: Nachdem die Betriebsfläche des zunächst auf Fußbodenbeläge spezialisierten Unternehmens innerhalb weniger Jahre räumlich als auch vom Angebot her mehrmals erweitert worden war, verlegte das Brüderpaar Föst 1979 mit der Gründung von Opti Wohnwelt seinen Firmensitz nach Niederlauer. Dort komme das Angebot des Möbelhauses gut an: 1983 liegt die Verkaufsfläche bei 7.000 Quadratmetern Fläche. In Mellrichstadt wird derzeit aus dem Einrichtungshaus Föst ein SB-Markt, dem 1988 ein zweiter in Niederlauer folgt.

1989 bringt den endgültigen Durchbruch

Den endgültigen Durchbruch schaffen Fösts mit dem Fall der Mauer 1989: In Suhl, Schwallungen und Hötzelsroda entstehen weitere Opti Wohnwelten. Im neuen Jahrtausend folgen wieder Eröffnungen in der fränkischen Heimat: Auch in Hammelburg, Hallstadt bei Bamberg und in Schweinfurt gibt es mittlerweile Niederlassungen von Opti Wohnwelt. Insgesamt sind es bis heute sieben. „Wir haben in all den Jahren unsere Entscheidungen stets mit klarem Sinn und auf Basis wirtschaftlicher Grundlagen gefällt. Aber Mut und Vertrauen in einen einmal getroffenen Beschluss gehören doch immer dazu, oftmals auch gegen die Unkenrufe vieler“, bilanziert Wolfgang Föst die Jahre als Unternehmer. Neuestes Kind der Opti-Gruppe ist die Kochschule "Nummer 1" in Niederlauer, in der jedermann mit Star- und Sterneköchen am Herd stehen könne.

Arbeitsplätze schaffen und Ausbildung sichern

Zu Fösts Überzeugungen gehörte auch stets, Arbeitsplätze müssen in der Region geschaffen werden, damit die Unternehmen gesund bleiben. Die Ausbildung der Jungen lag ihm ebenso stets am Herzen. Mittlerweile bildet Opti Wohnwelt Jahr für Jahr mehr als 30 Menschen in kaufmännischen, handwerklichen und gestalterischen Berufen aus. „Die jungen Leute sind unsere Zukunft“, sagt Wolfgang Föst. Zehn Prozent der rund 330 Beschäftigten befinden sich in der Lehre – und sie haben durchaus Zukunftschancen. Auf vielen Führungspositionen sitzen ehemalige Lehrlinge.

Den Ruhestand im Visier

Einige Jahre noch werden Wolfgang, Sohn Oliver und Bruder Michael gemeinsam die Geschicke der Opti Wohnwelten lenken. Doch irgendwann wolle der Jubilar sich zurückziehen, und sich wieder mehr auf das Leben mit Ehefrau Marianne konzentrieren. Mehr als sein halbes Leben sei er immerhin schon Chef und irgendwann sei es genug. „Die Weichen sind gestellt, in die Zukunft blicken wir positiv“, so Föst senior. Und bis es wirklich so weit ist, werde die nächste Azubi-Generation führungsreif sein. Denn wer sollte es besser wissen als Wolfgang Föst: Mit 20 könne man schon fit sein für richtig große und zukunftsweisende Aufgaben.+++

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