Die Bahnunterführung am Bahnhof in Neuhof - kein schöner Anblick. Das soll sich bald ändern. - Fotos: Carina Jirsch

NEUHOF Ordnungspartnerschaft gegründet

Dem Vandalismus ein Ende setzen: "Brauchen ein neues Konzept!"

26.09.20 - Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung - diesen drei Schwerpunkten soll in der Gemeinde Neuhof (südlicher Landkreis Fulda) gezielt nachgegangen werden. Deswegen trafen sich am Freitagvormittag Vertreter der Bundespolizei, des Polizeipräsidiums Osthessen, des Polizeipostens Neuhof sowie der Deutschen Bahn zusammen mit Vertretern der Gemeinde Neuhof zum Thema kriminalpräventive Zusammenarbeit. "Wir haben eine Ordnungspartnerschaft gegründet, um besser auf die Anliegen der Bürger eingehen und gezielt handeln zu können", erklärt Bürgermeister Heiko Stolz. 

Die Verantwortlichen von der Gemeinde Neuhof, ...

Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung stehe auf ...

Uwe Völker, Leiter des Polizeipostens in ...

Das Tor in die Kaligemeinde - der Bahnhof - macht keinen guten Eindruck. Vandalismus wohin das Auge blicken kann. "Wir sehen keinen Sinn darin, das Graffiti einfach nur zu überstreichen. Wir brauchen ein neues Konzept", so der Bürgermeister. Ein Kunstprojekt in Zusammenarbeit mit der Johannes-Keppler-Schule sei aus diesem Grund ideal: "Leider hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht." In naher Zukunft sollen dann aber Kunstwerke von Schülern in der Schienenunterführung gezeigt werden.

Vandalismus im Neuhofer Bahnhof

Neutrale "Sprayer-Wand" schaffen?

Eine weitere Idee sei die Errichtung einer neutralen Wand, welche gezielt für Sprayer zur Verfügung stehe. Um die Sicherheit am Bahnhof zu gewährleisten, gebe es zudem eine gezielte Bestreifung seitens der Polizei. Uwe Völker, Leiter der Polizeistation in Neuhof, erklärt: "Die Kaligemeinde ist sehr sicher. Wir haben Straftaten im einstelligen Bereich. Trotzdem ist das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger ein anderes."

Bürgermeister Heiko Stolz

Franz-Josef Adam (CDU), Erster Beigeordneter der ...

Die Ordnungspartnerschaft möchte auf die Anliegen der Bürger eingehen und sich darum kümmern. Dafür sollen gezielte "Angsträume" - auch abseits des Bahnhofsbereiches - angeschaut und beurteilt werden. "Vielleicht werden wir dann an der ein oder anderen Stelle die Beleuchtung ändern", erklärt Ulrich Möller vom Ordnungsamt. Doch dazu seien die Bürger aufgerufen, sich im Rathaus zu melden und Anregungen anzubringen. Damit die Kaligemeinde in Zukunft noch sicherer und sauberer wird. (nb) +++


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