Die Coronazahlen sind über die Nacht in die Höhe geschellt. - Foto: picture alliance/Sueddeutsche Zeitung Photo

REGION 5.132 Neuinfektionen innerhalb eines Tages!

Präsenz-Krisengipfel mit Kanzlerin Merkel: Drohen verschärfte Regeln?

14.10.20 - Die Corona-Zahlen schellen nach oben: Erstmals meldet das RKI (Stand: Mittwoch, 0 Uhr) seit April über 5.000 Neuinfektionen in Deutschland - innerhalb eines Tages. Das sind mehr als 1.000 Fälle im Vergleich zum Vortag. Auch in Hessen kam es innerhalb von 24 Stunden zu einem starken Anstieg der Neuinfektionen: Am Vortag war es 271, nun sind es 509. Zudem wurden hessenweit fünf weitere Todesfälle in diesem Zusammenhang gemeldet.

Laut dem Robert-Koch-Institut haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie mindestens 334.585 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem SARS-CoV-2-Virus angesteckt. Zwar werden inzwischen mehr Tests durchgeführt und dadurch mehr Infektionen registriert, trotzdem mahnt das RKI zur Vorsicht: "Aktuell ist ein beschleunigter Anstieg der Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten. Daher wird dringend appelliert, dass sich die gesamte Bevölkerung für den Infektionsschutz engagiert." 

Angespannte Corona-Lage: Beratungen zwischen Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten

Bundeskanzlerin Angela Merkel berät mit den ...Archivfoto: O|N/Martin Engel

Am Mittwoch wird Angela Merkel (CDU) gemeinsam mit den Ministerpräsidenten der Länder über die aktuelle Situation und über einheitliche Regelungen beraten - auch in Hinblick auf den kommenden Winter. Erstmals seit März treffen sich die Spitzenpolitiker wieder persönlich im Kanzleramt in Berlin. Doch vor dem Treffen droht Bayerns-Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit einer "echten Notbremse" - er spricht von einer "sehr ernsten Lage". Dies berichtet die BILD. "Wir müssen jetzt Corona ausbremsen, bevor wir eine echte Notbremsung machen müssen." Er fordert mehr Masken im Alltag - auch auf öffentlichen Plätzen, in Gebäuden und Fahrstühlen und zusätzlich weniger Feiern.

Debatte um das Beherbergungsverbot 

Großer Diskussionspunkt unter den Politikern - das Beherbergungsverbot. Einige Bundesländer sprechen sich für das Beherbergungsverbot aus, andere äußern Kritik. Baden-Württemberg und Bayern sind beispielsweise dafür. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erklärt zur BILD: "Wir müssen aufpassen, wenn einzelne Regeln wie das Beherbergungsverbot nicht nachvollzogen werden können. Wenn Regeln Verwirrung stiften, leidet die Akzeptanz."

OSTHESSEN|NEWS berichtet am Nachmittag über die neuesten Entwicklungen. (mkr) +++


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