Soll Versorgungslücken im ländlichen Raum schließen: der Medibus. - Archivfoto: O|N / Stefanie Harth

BAD HERSFELD In Zeiten des Hausärztemangels

Resolution: SPD-Kreistagsfraktion macht sich stark für Medibus-Versorgung

16.10.20 - Die SPD-Kreistagsfraktion bedauert, dass die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) ihren Versorgungsauftrag im ländlichen Raum "nur unzureichend" wahrnehme. Nun soll offenbar der bewährte Modellversuch des Medibusses zum Jahresanfang 2021 eingestellt werden.

"Entweder hat sich das Modell einer Mindestversorgung bewährt. Dann ist es unlogisch, das Modell Medibus nicht ordentlich weiterzuführen", spitzt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Manfred Fehr, zu und ergänzt: "Wenn sich für die Kassenärztliche Vereinigung allerdings herausgestellt haben sollte, dass der Medibus kein voller Ersatz für Hausarztpraxen darstellt, dann ist das richtig. Aber es ist eben der Versorgungsauftrag der KVH, dies sicherzustellen."

Mit einer dringlichen Resolution will die SPD-Kreistagsfraktion in der Kreistagssitzung am Montag, 19. Oktober, nachdrücklich für den Medibus werben. "Hier ist das Land Hessen gefragt. Die Aufsicht über die Kassenärztliche Vereinigung Hessen hat das Sozialministerium. Hier muss dringend etwas geschehen," unterstreicht der Nentershäuser Bürgermeister und Kreistagsmitglied Ralf Hilmes, "denn am Ende sind es die eigentlich gar nicht zuständigen Kommunen im ländlichen Raum, die handeln müssen. Mit nichtvorhandenem Geld sollen die Kommunen eine Aufgabe wahrnehmen, die durch unzureichende Organisation der KV entstanden ist. Das kann so nicht sein." (pm) +++


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