Neuhofs Trainer Alexander Bär wünscht sich für das Spiel gegen den Hanauer FC eine Abwehr aus Oktopussen - Archivbild: Carina Jirsch

REGION Vorschau zur Fußball-Hessenliga

Von Oktopussen in der Abwehr und 322 Kilometern an einem Mittwochabend

20.10.20 - Der nächste Doppelspieltag in der Fußball-Hessenliga hat es vor allem für die osthessischen Vereine in sich. Während der Hünfelder SV sich gegen den KSV Baunatal bereits am Dienstag wichtige Punkte sichern kann, steht dem SV Neuhof eine Mammutaufgabe bevor. Der SV Steinbach hingegen muss erst einmal 161 Kilometer zurücklegen, bevor das Spiel gegen Griesheim angepfiffen werden kann. 

Hünfelder SV - KSV Baunatal (Dienstag, 19 Uhr) 

"Ganz einfach zur Tagesordnung übergehen geht diese Woche nicht", sagt Hünfelds Coach Johannes Helmke. Am Samstag hatte seine Mannschaft alle Fußballtugenden aufgegeben und das Derby gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz verloren. Der erste Schritt nach der Niederlage sei es, das Spiel erst einmal aufzuarbeiten. Doch lange Zeit bleibt dem HSV dafür nicht. Schon drei Tage nach der Niederlage ist der KSV Baunatal zu Gast auf der Rhönkampfbahn. 

"Baunatal ist definitiv nicht nach dem Tabellenplatz zu bewerten", so Helmke, "dennoch denke ich, dass für uns etwas drin sein sollte." Mit sieben Punkten steht der KSV, der alles andere als gut in die Saison gestartet ist, auf dem vorletzten Tabellenplatz. Um allerdings gegen die Nordhessen etwas Zählbares zu holen, muss eine Einstellungsänderung im Vergleich zum letzten Wochenende her - "das ist zwingend notwendig, wenn wir in dieser Liga noch Punkte holen wollen." 

Personell muss Helmke auf Maximilian Fröhlich (Sprunggelenk) verzichten. Fragezeichen stehen derweil hinter Verteidiger Marcel Dücker und Kapitän Julian Rohde. 

SV Neuhof - 1. Hanauer FC (Mittwoch, 19 Uhr)

Wenn der SV Neuhof am Mittwochabend den 1. Hanauer FC auf der Glück-Auf-Kampfbahn empfängt, dann ist eine Sache klar - "es wird ein bockstarkes Hessenliga-Spiel werden." Neuhofs Trainer Alexander Bär weiß, was ein Kaliber von Hessenligist die Reise an den Monte Kali antritt: "Hanau ist eine offensivstarke Mannschaft, die mit wenigen Kontakten gefährlich werden kann." Bär selbst hat sich den ältesten Fußballverein Hessens in dieser Saison schon mehrmals angeschaut "und ich konnte keine Schwachstellen feststellen." Besonders Cem Kara und Varol Akgöz seien herausragende Akteure in einer herausragenden Mannschaft. 

Dass von seinem Team am Mittwochabend eine einwandfreie Defensivleistung abverlangt wird, ist Bär bewusst. Die nötige Menge an Verteidigern, die er eigentlich benötigen würde, beschreibt er wie folgt: "Ich brauche Oktopussen in der Abwehr, um diese Mannschaft zu stoppen." Doch genug des Lobs für den Tabellenvierten der Hessenliga. "Wir können Hanau schlagen, aber dafür muss die ganze Mannschaft harmonieren", stellt Bär klar, "als Underdog kannst du solche Spiele gewinnen und Unmögliches möglich machen." Aufjedenfall geht der SVN mit einer breiten Brust in die Partie. Erst am Sonntagabend gewann man mit 2:0 gegen Viktoria Griesheim. 

Personell kann man sich in der Kali-Gemeinde nicht beklagen: "Wir haben keine angeschlagenen Spieler aus dem letzten Wochenende." Lediglich Steven Henning und Roko Vrdoljak werden nicht zur Verfügung stehen. 

Viktoria Griesheim - SV Steinbach (Mittwoch 19:30 Uhr) 

"Es war klar, dass es uns auch einmal erwischt", sagt Steinbachs Coach Petr Paliatka mit Blick auf das bevorstehende Auswärtsspiel beim SC Viktoria Griesheim. Um 16 Uhr wird sich die Mannschaft von Paliatka treffen um die 161 Kilometer Richtung Griesheim anzutreten. "Für uns heißt das, dass wir nach einem Arbeitstag und der Busfahrt auf den Punkt fit sein müssen",  so Paliatka. 

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Erlensee hat Trainer Paliatka zwei Wünsche: "Die Mannschaft soll so spielen, wie gegen Erlensee, das war richig gut. Auf der anderen Seite wünsche ich mir, dass wir unsere herausgespielten Chancen nutzen." Wer am Mittwoch alles die Reise nach Griesheim antreten wird, ist noch fraglich. Die Einsätze von Lukas Gemming, Alin Neacsu und Max Stadler stehen noch auf der Kippe. Für die Viktoria ist der SVS der zweite osthessische Gegner innerhalb weniger Tage. Erst am Sonntag musste man sich mit dem SV Neuhof mit 0:2 geschlagen geben.

Zuschauer werden am Mittwochabend in Griesheim nicht erlaubt sein. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gilt diese Regelung bis zum 31. Dezember 2020. (fvo) +++


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