BURGHAUN "Entschuldung ist mein Hauptanliegen"

Marktgemeinde Burghaun: Dieter Hornung (CDU) kandidiert als Rathauschef

28.10.20 - Der Super-Wahlsonntag steht am Wochenende bevor - auch in Corona-Zeiten. Wer die Wahllokale nicht aufsuchen möchte, kann als Alternative die Briefwahl nutzen. In der Marktgemeinde Burghaun (Landkreis Fulda) wird ebenfalls am 01. November gewählt. Einziger Bürgermeisterkandidat ist Dieter Hornung (CDU). Der 37-jährige Familienvater wohnt in Langenschwarz. Was sind seine Beweggründe und Pläne als möglicher Rathauschef? O|N hat nachgefragt. 

Warum kandidieren Sie für das Amt?

Bürgermeisterkandidat Dieter Hornung. Foto: Maria Franco

"Bereits seit zehn Jahren engagiere ich mich im politischen Ehrenamt, um aktiv die Entwicklung der Marktgemeinde Burghaun zu gestalten. Mir war und ist es wichtig, sich nicht nur über Einzelthemen zu beschweren, sondern voranzugehen. Kommunalpolitik ist aber keine "One-Man-Show". Ich arbeite mit einem tollen Team zusammen. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Bürger sich für die Marktgemeinde Burghaun engagieren. Zudem haben wir es in der Gemeindevertretung geschafft, dass Miteinander enorm zu verbessern. Wir haben eine hervorragend politische Streitkultur entwickelt, die Diskussionen auf Augenhöhe ermöglicht, jedoch den notwendigen Respekt gegenüber des anderen nicht vermissen lässt."

Warum sind Sie der Richtige für Burghaun? 

"Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeindevertretung, im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Bauausschuss, der Betriebskommission der Eigenbetriebe der Marktgemeinde Burghaun, des Ältestenrates und des Ortsbeirates Langenschwarz verfüge ich bereits über umfangreiche Erfahrung in der Kommunalpolitik. Zusammen mit meiner beruflichen Erfahrung als Personalleiter und Betriebsleiter in der freien Wirtschaft sowie meine persönlichen Kompetenzen bringe ich alle notwendigen Voraussetzungen für das Amt mit. Meine fehlende Verwaltungserfahrung werde ich mit Weiterbildungen kompensieren. Mir ist es wichtig, dass wir zusammen zum Wohle unserer Gemeinde agieren. Dass uns das immer wieder gelingt, haben die vergangen Jahre gezeigt. Die Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung gelingt Fraktionsübergreifend hervorragend. Als Bürgermeister werde ich meinen Teil dazu beitragen, dass dieses konstruktive Miteinander Bestand hat."

Was schätzen Sie an der Marktgemeinde?

"Die Marktgemeinde Burghaun ist so vielfältig, so unterschiedlich, und doch gelingt es uns, hervorragend zusammenzuarbeiten. Der JFV Burghaun-Haunetal ist da glaube ich ein leuchtendes Beispiel für. Hier arbeiten nicht nur alle Sportvereine der Gemeinde hervorragend zusammen, auch sind inzwischen hier die Vereine aus dem Haunetal mitorganisiert. Burghaun zeichnet sich als guter Wirtschaftsstandort aus, wir haben ein tolles Angebot für Jung und Alt und besonders unsere Natur und die Verkehrsinfrastruktur sind hervorragend. Aber besonders für mich macht Burghaun seine Menschen!"

Was sind Ihre Schwerpunkte? Ein Leser fragte zum Beispiel: "Wie will Herr Hornung den immens hohen Schuldenberg der Gemeinde Burghaun abbauen?

"Die weitere Entschuldung ist natürlich mein Hauptanliegen. In den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, auch mit Hilfe der Hessenkasse, unsere Kassenkredite komplett zurückzuführen. Dies war ein großer Erfolg. Die restlichen Kredite haben entsprechend einen Tilgungsplan. Die Kunst wird darin bestehen, zukünftig keine neuen Schulden aufzunehmen. Zumindest für den Kernhaushalt haben wir uns dies fest vorgenommen. In den Eigenbetrieben gestaltet sich dieses Vorhaben ungleich schwerer, da wir hier einen riesigen Sanierungsstau haben.

Wichtig ist mir, dass die Bürger verstehen, dass Schuldentilgung und Sanierung unserer Infrastruktur viel Zeit benötigen werden. Zum Schuldenabbau müssen wir zudem eine Liquiditätsreserve für Konjunktureinbrüche aufbauen, um nicht wie bisher immer gleich den kompletten Haushalt umwidmen zu müssen, sondern zuverlässig unsere Projekte abarbeiten können. Für alle weiteren Projekte werden wir, wo immer es möglich ist versuchen, Fördergelder zu generieren, um unseren Haushalt möglichst zu schonen und trotzdem so viel wie möglich umsetzen zu können.

Als dritten Punkt liegt mir die Förderung des Ehrenamtes sehr am Herzen. Im Rahmen meiner Haustürbesuche bin ich auf so viele engagierte Bürger getroffen und ich finde, als Kommune sollten wir diesen unentgeltlichen Einsatz für Andere einfach viel mehr würdigen." (Maria Franco) +++


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