Sie wollen eine neue politische Kraft werden: Tim Schneider, Hans-Jürgen Schülbe, Wilfried Roß. - Fotos: UBL/Bürger-Herz

BAD HERSFELD Ziel ist Rettung des HKZ und des Klinkums

UBL/Bürger-Herz will neue politische Kraft im Kreis werden

17.11.20 - Eine neue Unabhängige Bürgerliste namens UBL/Bürger-Herz stellt sich zur Wahl des Kreistages im März. Das gemeinsame Ziel des kreisweiten Zusammenschlusses ist die Rettung von HKZ und Klinikum. "Wir treten dem rücksichtslosen Abbau in unserem Gesundheitswesen entgegen. Wir wollen der Politik des Wortbruchs, Missmanagements und der Verschwendung von Millionen von Steuergeldern ein Ende setzen. Wir treten ein für eine Entwicklung unseres Landkreises, die auf sorgfältigen, sozialverträglichen und nachvollziehbaren Entscheidungen beruht. Den Menschen soll kein X für ein U vorgemacht werden", so betont die neue kreisweite UBL/Bürger-Herz. 

Die Krise des Klinikums Hersfeld-Rotenburg sei zurzeit die größte Herausforderung des Landkreises, so heißt von der Gruppierung. In der Stadthalle Bad Hersfeld, stellte der potenzielle Spitzenkandidat Tim Schneider (Rotenburg), einer der Initiatoren der Initiative Bürger-Herz, und der als Fraktionsvorsitzender vorgeschlagene Hans-Jürgen Schülbe (Unabhängige Bürger Bad Hersfeld) die neue politische Kraft gemeinsam mit Wilfried Roß (Unabhängige Bürger Rotenburg) vor. "Die Zerschlagung des Herz-Kreislauf-Zentrums in Rotenburg ist ebenso wenig alternativlos wie die Verlagerung der Orthopädie in Bad Hersfeld", erklären die Initiatoren.  

Im Jahr 2019 erwirtschaftete der kreiseigene Klinik-Konzern nach eigenen Angaben einen Fehlbetrag von 13,2 Millionen Euro. Der Kreis schießt deshalb immer wieder Millionen in den Klinik-Konzern, um dessen Überleben zu sichern. "Der Radikalumbau der Kliniklandschaft sei völlig fehlgeleitet. Es ist kein Zukunftskonzept für die bestmögliche Gesundheitsversorgung entstanden, wie die Pressemeldungen von Klinikum und Landratsamt nahelegen sollen", erklärt Tim Schneider. "Es wird mit der gleichen Konzept- und Planlosigkeit weitergemacht, die in die Krise geführt hat. Leidtragende sind nun vor allem die rund 3.100 Beschäftigten und die Bürger des Landkreises." 

Man möchte mehr Politik mit Sinn, Verstand und Anstand in den Kreistag zurückbringen. Es solle nicht länger über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden werden. Auch die anderen im Landkreis wichtigen Bereiche wie Digitalisierung, Schule, Soziales, Infrastruktur, Umwelt- und Klimaschutz sowie soliden Finanzen möchte man kompetent voranbringen. Die Listenaufstellung-/wahl findet am 26. November 2020 in Rotenburg statt. (pm)+++


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