Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Wigbertschule und DRK-Kreisverband: Steffen Diegmüller, Leiter des Rettungsdienstes, DRK-Geschäftsführer Stefan Bott, Schulleiter Markus Bente, Ralf Urspruch, DRK-Ausbilder und verantwortlicher Lehrer in der Wigbertschule. - Foto: DRK Hünfeld

HÜNFELD Kooperation auf breitem Fundament

DRK-Kreisverband Hünfeld und Wigbertschule wollen Zusammenarbeit vertiefen

19.11.20 - Einen Kooperationsvertrag haben der DRK-Kreisverband Hünfeld und die Hünfelder Wigbertschule abgeschlossen. Ziel ist es nach den Worten des DRK-Kreisverbands Präsidenten Dr. Eberhard Fennel, die bestehende Zusammenarbeit zu vertiefen und auszubauen.

Schulleiter Markus Bente und Dr. Fennel unterzeichneten die Vereinbarung gemeinsam mit Geschäftsführer Stefan Bott, dem Leiter des Rettungsdienstes, Steffen Diegmüller, und dem verantwortlichen Lehrer und Erste-Hilfe-Ausbilder Ralf Urspruch. Schon bislang wurden der Schulsanitätsdienst und die Erste-Hilfe-Kurse in Zusammenarbeit mit dem DRK an der Schule organisiert. Die Vereinbarung sieht nun vor, dass der Kreisverband die Schule auch bei der Beschaffung von Materialien unterstützt und den Schülern Einblicke in die vielfältigen Angebote der sozialen Arbeit des DRK bietet. Dr. Fennel verband dies mit der Hoffnung, dass im Rahmen der Kooperation auch Schüler für die Mitarbeit im DRK ehrenamtlich oder im Rahmen vom Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) gewonnen werden können.

Schüler ans Ehrenamt heranführen


Im Rahmen ihres Bildungs- und Erziehungsauftrages ist es aus Sicht von Bente wichtig, Schüler auch an Ehrenamt und soziales Engagement heranzuführen. Was das DRK in Hünfeld leiste, sei in vielen Bereichen vorbildlich für die Gesellschaft. Gerade die gegenwärtige Situation der Corona-Pandemie führe dies deutlich vor Augen.

Dass diese Krise bislang vergleichsweise gut bewältigt werden konnte, dazu trage ganz erheblich auch die Ehrenamtskultur in Deutschland bei, betonte Dr. Fennel. Er machte dies an den Beispielfeldern Tafel und Kleiderladen deutlich, die beide von insgesamt 100 ausschließlich Ehrenamtlichen betrieben werden. Darüber hinaus wolle der DRK-Kreisverband den Schülern Einblicke in die Arbeit mit Flüchtlingen, im Katastrophenschutz, in der Seniorenarbeit und vielen anderen Bereichen bieten. Weiterhin sei es möglich, auch Schulpraktika beim DRK zu absolvieren.

Vielleicht könnten im Rahmen der Kooperation auch Schüler für die Mitarbeit im Jugendrotkreuz begeistert werden, hofft Dr. Fennel. Wichtig sei, gerade jungen Menschen zu zeigen, dass Ehrenamt nicht nur eine Aufgabe ist, sondern auch Spaß bereiten kann. Wer etwas für andere tue, tue auch immer etwas für sich selbst. (pm) +++


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