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02.04.09 - ROTENBURG/F.

Tödlicher Badeunfall: Mädchen (4) hatte sich Schwimmflügel ausgezogen

Das am Dienstagmorgen in Rotenburg an der Fulda in einem Hallenbad tödlich verunglückte Mädchen ist ertrunken. Das habe die Obduktion der Leiche ergeben, sagte der Fuldaer Staatsanwalt Harry Wilke heute Morgen. Zudem hätten die Ermittlungen ergeben, "dass sich das vierjährige Mädchen in einem unbeobachteten Moment seine Schwimmflügel abgestreift haben muss". Es gebe aber weder Hinweise auf Fremdeinwirkung noch auf Verletzung der Aufsichtspflicht . Das Zeitfenster vom letzten Moment, als das Kind noch lebend gesehen wurde, bis zum Auffinden seines leblosen Körpers im Wasser, sei äußerst eng, sagte der Staatsanwalt. Feingewebliche Untersuchungen sollen Klarheit darüber erbringen, ob das Mädchen an einer Herzmuskelschwäche gelitten hat. Die Ergebnisse werden aber nicht vor nächster Woche erwartet.

Wilke bestätigte damit die Angaben der Betreuerinnen der Kindergartengruppe, wonach das Mädchen mit Schwimmflügeln ins Becken gegangen war und keine mehr trug, als es bewusstlos im Wasser treibend gefunden wurde. Den Angaben zufolge besuchte die Kindergartengruppe regelmäßig das Schwimmbad. Am Dienstag seien 15 Kinder in Begleitung von vier Betreuern bei dem Ausflug dabei gewesen. Außerdem seien drei weitere Aufsichtspersonen der Stadt in dem Schwimmbad gewesen.+++

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