Blick auf das Brauereigelände und die Hinterburg mit Hinterturm in Schlitz - Fotos (5): Hans-Hubertus Braune

SCHLITZ Großes Interesse am Förderprogramm

Brauereigelände: Europaweite Ausschreibung für ersten Bauabschnitt

07.04.21 - Es tut sich einiges rund um das Gelände der ehemaligen Brauerei in Schlitz. Das Areal soll neu entwickelt werden und die Burgenstadt zu weiterem Glanz verhelfen. Da von der Herrengartenstraße in Richtung Brauereigelände einige Bäume wegen anstehender Tiefbauarbeiten abgesägt werden mussten, ergibt sich ein ungewohnter Blick auf das Areal.

Das Kernbereichsmanagement (KBM) für das Förderprogramm "Lebendige Zentren" und die Vertreter der Stadt Schlitz arbeiten im Hintergrund an den bürokratischen Vorgaben und Richtlinien. Aufgrund der zu erwartenden Höhe des Honorars müssen die Architekturleistungen für den ersten Bauabschnitt auf dem Brauereigelände europaweit ausgeschrieben werden. Dies ist durch das KBM geschehen und im dritten Quartal soll die Auswahl verfahrensbedingt abgeschlossen sein. Dann können die detaillierten Planungen, beginnend mit dem großen Saal, starten. Eine wichtige Info hierzu ist, dass das KBM für die kaufmännische und förderrechtliche Abwicklung sowie die Organisation der Fördermittel innerhalb des Projekts zuständig ist. Die Planungen liegen dann in der Verantwortung des Architekturbüros.

Ideen und Anregungen

Blick auf das Brauereigelände

Vor den Garagen wurden einige Bäume wegen Tiefbauarbeiten abgesägt

In den letzten Wochen hat das Interesse der Schlitzerländer Bürger für das Förderprogramm "Lebendige Zentren" stark zugenommen. Dies ist sehr erfreulich und ist nach Aussage des KBM bei anderen Projekten dieser Art nicht selbstverständlich. Es ist jetzt wichtig die Ideen und Anregungen aufzunehmen und zu prüfen. Dies soll im Sommer im Rahmen einer öffentlichen Sitzung, abhängig von der dann aktuellen Corona-Lage, im Saal der Landesmusikakademie, stattfinden. Parallel dazu wird es eine zusätzliche Internetseite des KBM zu den Einzelprojekten geben. Dort werden sich die Schlitzerländer aktiv in die Planungen einbringen können, ferner wird dort immer aktuell über den Sachstand der Einzelprojekte informiert werden.

In der letzten Sitzung des KBM, der Stadt und den lokalen Partnern (Vertreter der Schlitzerländer Akteure aus verschiedenen Bereichen) wurde darüber beraten, dass unbedingt ein Verkehrskonzept für die Kernstadt erstellt werden muss. Dies soll kein Parkplatzkonzept, sondern eine vollumfängliche Bestandsaufnahme des ruhenden und fließenden Verkehrs sein. Es soll Grundlage für die zukünftigen Planungen der Stadt sein und die neuesten Entwicklungen (Radfahrer, E-Mobilität, etc. ) berücksichtigen. Die Kosten für die Konzepterstellung wurden im Antrag für das Jahr 2021 berücksichtigt.

Fotos (2): privat

Das Brauereigelände soll neu entwickelt werden

Teilnehmer an der Sitzung für das Kernbereichsmanagement (KBM) waren die Herren Isack und Olschewski von der GSW Gesellschaft für Stadtentwicklung und Städtebau mbH in Worms und der Städtebauarchitekt Rainer Tropp, die Stadt wurde durch den 1. Stadtrat Willy Kreuzer, Fachbereichsleiter Martin Wedler und Wirtschaftsförderer Oliver Rohde vertreten. Diese Sitzungen finden turnusmäßig jeden Monat statt. 

Informationen zum Bund-Länder-Programm "Lebendige Zentren" für das Fördergebiet "Südliche Altstadt" der Burgenstadt Schlitz finden Interessierte im Internet unter der Adresse www.schlitz.de/isek . (PM/JS) +++


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