Der Standort des K+S-Werkes in Philippsthal. Rund 4.500 Arbeitnehmer im Verbundwerk in verschiedenen Standorten in Hessen und Thüringen. - Archivfoto: O|N/Kevin Kunze

PHILIPPSTHAL (W.) / HERINGEN (W.) Weniger Krankheitsfälle trotz Corona

K+S schaut auf ein Jahr Pandemie zurück: Fazit fällt positiv aus

09.04.21 - Gerade für große Unternehmen ist die Corona-Pandemie eine Herausforderung. Auch bei K+S im Werratal ist die Vorsicht vor dem Virus allgegenwärtig. Dennoch kam es schon zu einigen Corona-Infektionen im Unternehmen. OSTHESSEN|NEWS hat beim Kali-Unternehmen nachgefragt, wie der größte Arbeitgeber der Region bisher durch die Pandemie gekommen ist und welche besonderen Maßnahmen getroffen worden.

Konkret hat das Unternehmen laut Pressesprecher Ulrich Göbel verschiedene Maßnahmen zum Infektionsschutz getroffen: "Neben den alltäglichen Maßnahmen (Hygiene, Abstand, Lüften, Kontaktreduzierung) wurden unsere Arbeitsabläufe konkret angepasst: neben der Entzerrung von größeren Personalansammlungen, wie beispielsweise beim Schichtwechsel, wurde auch die Korbbelegung bei den Seilfahrten reduziert. Zudem wurden nicht betriebsnotwendige Besuche beschränkt und Lieferanten und Fremdarbeiterfirmen müssen spezielle Hygienemaßnahmen durchführen."

Testcenter ist eingerichtet


K+S-Pressesprecher Ulrich Göbel (hier ganz rechts im Bild) erklärt den momentanen ...Archivfotos: O|N/Gerhard Manns

Zudem hat K+S ein Testcenter eingerichtet, wo sich die Mitarbeiter:innen kostenlos testen lassen können. Falls ein Test positiv ist, verfährt das Unternehmen nach klaren Maßgaben: "Bei einem positiven Test beziehungsweise einer Erkrankung geht der Mitarbeiter in Quarantäne und die Kontakte werden rückverfolgt und gegebenenfalls getestet", erklärt Göbel.

Generell bilanziert das Unternehmen, dass die verschiedenen Maßnahmen gut umgesetzt werden, allerdings wird auch deutlich gemacht, dass die Lage stets neu bewertet werden muss: "Nachdem gleich zu Beginn der Pandemie im März 2020 ein Krisenstab mit Fachleuten unterschiedlichster Disziplinen gebildet worden war, wurden zügig Konzepte entwickelt und umgesetzt, wie sich ein geregelter Betrieb bei maximalem Schutz der Mitarbeiter aufrechterhalten lässt. Es hat sich bewährt, dass die Situation fortlaufend analysiert und bewertet wird und Maßnahmen den Erfordernissen angepasst werden. Auf diese Weise konnte durchgehend vermieden werden, dass Betrieb und Produktion beeinträchtigt werden. Nebenbei: trotz Pandemie liegt die Krankenquote der letzten zwölf Monate unter dem langjährigen Durchschnitt", sagt Göbel abschließend. (Kevin Kunze)+++


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