Die ALA blickt auf den heimischen Arbeitsmarkt. - Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Kalaene

ALSFELD Was kann die Stadtpolitik tun?

Alternative Liste blickt auf Arbeitsmarkt: "Gute Bezahlung bleibt wichtige Aufgabe"

03.05.21 - Der 1. Mai sei ein geeigneter Anlass, um auf die hiesigen Beschäftigungsbedingungen zu blicken und zu schauen, was die Stadtpolitik beitragen könne, um Verbesserungen zu erwirken, heißt es in der jüngsten Pressemitteilung der ALA zu den Beschäftigungsbedingungen in Alsfeld.

CDU und UWA hätten ihr Interesse an sicheren und guten Arbeitsplätzen für Alsfeld vereinbart. Dafür bliebe noch viel zu tun, so Michael Riese von der ALA. Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge gelte in Alsfeld bereits, dass soziale Aspekte wie die Tariftreue zu berücksichtigen seien. Das hieße in der Konsequenz aber auch, seitens der Stadtverwaltung die Unsitte, unbegründet befristete Verträge abzuschließen, zu beenden, so Riese weiter.

Anstieg der Beschäftigten seit 2005

CDU und UWA lobten Bürgermeister Paule und die Wirtschaftsförderung dafür, dass sie die Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter seit 2013 erhöht hätten. Aber diese Beschäftigungszahlen stiegen in Hessen und in Alsfeld, wenn auch schwankend schon seit 2005 wieder an. Dabei bleibe der Anstieg in Alsfeld unter dem des Regierungsbezirks Gießen und 2020 sei die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gegenüber 2019 auch wieder gesunken.

Aufgaben bleiben bestehen

Eine gute Bezahlung bleibe wichtige Aufgabe, denn im Vogelsberg lägen die Gehälter unter dem Niveau des hessischen Durchschnitts, so Riese. Auch die Zahl der geringfügig Beschäftigten in Alsfelder Unternehmen steige seit 2000 weiter an und die Gehälter von Frauen lägen erheblich unter denen der Männer. "Nun kann die Alsfelder Stadtpolitik solchen Entwicklungen in Maßen durch ihre Entscheidungen bei der Auftragsvergabe entgegenwirken, aber auch bei der Ansiedlung von Betrieben auf städtischen Gewerbeflächen kann die Auswahl daran gebunden werden, soziale Standards einzuhalten und sich an die Tarifverträge der Branche zu halten", meint Riese abschließend. (pm) +++


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