Das digitale Zusammentreffen brachte vielen Teilnehmern neue wichtige Erkenntnisse. - Screenshot: Region Fulda

FULDA Pitchen und schlemmen

Gründerregion Fulda macht sich fit für den Hessischen Gründerpreis

07.05.21 - Vielen ein Begriff, da seit einigen Jahren im deutschen Sprachgebrauch verankert: Pitchen. Doch was verbirgt sich genau dahinter, und wie sieht ein gelungener Pitch aus? Die Region Fulda GmbH hat sich mit diesem Thema im Rahmen ihrer Veranstaltung "Gründerregion Fulda macht sich fit...Im Pitchen!" auseinandergesetzt und mehrere Expertinnen und Experten zu Wort kommen lassen.

Den Beginn machte mit Christoph Jestädt der Geschäftsführer des Hannheinehofs in Fulda-Niederrode, welcher als Lebensmittelgroßhändler in seinem Business schon sehr häufig gepitcht hat. Und auch an der Online-Gründerveranstaltung konnte er mit einer Live-Verkostung seiner Produkte bei Moderator Sven Aschenbrücker und weiteren 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern überzeugen. Während gemeinsam Suppen gelöffelt, Limonaden oder Ingwer-Shots getrunken wurden, betonte Jestädt, dass er zwar seinen Hof bereits in zehnter Generation führt, aber neue Wege und eine eigene Philosophie verfolgt. Die Mischung aus Innovation und nachhaltigem Geschäftskonzept begeistert nicht nur die Region Fulda, sondern auch überregional.

Neben der Verkostung wurde ein Musterbeispiel für einen kreativen Pitch vorgetragen. Marlen Wehner, Mitglied des Bundesvorstands der Wirtschaftsjunioren Deutschland, präsentierte exemplarisch ihre Selbstständigkeit als Kommunikations- und Businesstrainerin. Dabei machte sie deutlich, dass es nicht die eine allgemeingültige Lösung für einen Pitch gibt. Wichtig sei es, vor allem "Emotionen zu wecken", um so bei Investoren oder auch Geschäftskunden zu punkten. Wehner vermittelt in ihren Seminaren "wesentliche Werkzeuge" und gibt wertvolle Tipps, sodass jeder – egal wie erfahren – überzeugend pitchen lernen kann.

Eine Möglichkeit, das Pitchen zu trainieren, wurde von Elisabeth Neumann vorgestellt, die als Projektleiterin über den Hessischen Gründerpreis berichtete. In diesem Wettbewerb können sich alle Bewerber in den Kategorien innovative Geschäftsidee, zukunftsfähige Nachfolge, gesellschaftliche Wirkung und Gründung aus der Hochschule hessenweit messen: Voraussetzung das Unternehmen ist nicht länger als fünf Jahre am Markt.

Die Region Fulda wird durch Tarek Bary, Vorjahreskreissprecher der Wirtschaftsjunioren, in der Jury vertreten sein. Darüber hinaus wurden Bastian und Christopher Nitzschke, Gewinner des Hessischen Gründerpreises 2014, offiziell zum Botschafter des Wettbewerbs ernannt. Beide freuen sich, dass sich bereits zu diesem Zeitpunkt zwei Teams aus Fulda für den diesjährigen Hessischen Gründerpreis bewerben werden und wollen diese auf ihrem Weg begleiten. Während die Green Pioneers in den Feldern Fuldas Hanf anbauen und diesen zu Lebensmitteln und Kosmetikprodukten verarbeiten, hat das Team von abstract void eine App für InHouse-Navigation entwickelt.

Weitere interessierte Gründer können sich direkt mit Sven Aschenbrücker austauschen oder unter https://hessischer-gruenderpreis.de/ informieren. Der Bewerbungsschluss für den Hessischen Gründerpreis 2021 ist der 14.06.2021. (pm)+++


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