Christoph Reintjes steht mit Deutschland im Halbfinale des World Cup of Pool - Fotos: Verein

FULDA/MILTON KEYNES Triumph beim World Cup of Pool

Johannesbergs Christoph Reintjes schreibt Billard-Geschichte

15.05.21 - Es ist ein ganz großer Erfolg für das deutschen Poolbillard. Am Freitag gewann Team Deutschland den prestigeträchtigen World Cup of Pool im englischen Milton Keynes. Der Erfolg glückte auch dank eines Queue-Künstlers von der SG Johannesberg.
 
Denn Christoph Reintjes, Spieler der 1. Mannschaft in Johannesberg, bildete gemeinsam mit Joshua Filler das erfolgreiche Duo. Nach Siegen gegen Litauen Kuwait und Dänemark schlug man am Freitagmittag erst Team Estland im Halbfinale und anschließend im Endspiel Gastgeber England.

"Rückkehr in den Billard-Spitzensport"

In Johannesberg sind sie mächtig stolz auf die Leistung ihres Schützlings. "Es war ein spannendes und lange Zeit ausgeglichenes Finale. Es hatte einfach alles, was ein gutes Endspiel braucht. Christoph und Joshua hatten viele gute Stöße und in den richtigen Situationen auch das notwendige Glück auf ihrer Seite", sagte Johannesbergs Poolbillard-Abteilungsleiter Alexander Peer.
 

Diese Vier wollen in die Bundesliga

Der Siegeszug von Reintjes ist allerdings nicht nur ein individueller Erfolg, sondern färbt auch auf die ganze Billard-Abteilung der SG Johannesberg ab. "Dieser Erfolg markiert für uns endgültig die Rückkehr in den Billard-Spitzensport. Wir sind uns sicher, dass man von unserem Team um Reintjes, Wahl, Pisklov und Köhler noch viel hören wird", so Peer, dessen Ziel es ist, in spätestens vier Jahren Deutscher Meister zu sein. "Wir wollen der FC Bayern des deutschen Billardsports werden", zeigt sich Peer selbstbewusst. Momentan heißt die Realität jedoch noch zweite Liga. Dort will man aber in der kommenden Saison raus. Das Ziel ist klar der Aufstieg in die Bundesliga. Reintjes, der vergangenes Jahr als amtierender Deutscher Meister nach Osthessen kam, soll dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Reintjes kassiert 60.000 Dollar Preisgeld

Das Finale sahen die Billardsportler der SG Johannesberg zuhause am Fernsehen. Ein gemeinsames Public-Viewing im Vereinslokal "Flutlicht" war wegen den Corona-Beschränkungen nicht möglich. "Wir haben aber über Teams miteinander diskutiert", sagt Peer, der Reintjes einen tollen Empfang in Johannesberg versprach. "Wenn er wieder ist, werden wir uns sicher was überlegen und ihn gebührend feiern."

Reintjes darf sich indes nicht nur über das Lob seines Vereins freuen, sondern auch über 60.000 Dollar Preisgeld, die er zusammen mit seinem Teampartner für den Triumph kassierte. (fh)+++


Über Osthessen News

Kontakt
Mediadaten
Werbung
Impressum

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Twitter
Instagram

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön