Der vorrangige Ausbau beziehungsweise die Verbesserung des Haunetalradweges bleibt weiterhin auf der Agenda der Haunetaler SPD-Fraktion. - Fotos: privat

HAUNETAL Streckenführung geändert

Genossen haben den Ausbau des Haunetalweges auf der Agenda

25.05.21 - Der vorrangige Ausbau beziehungsweise die Verbesserung des Haunetalradweges im Gebiet der Marktgemeinde bleibt weiterhin auf der Agenda der Haunetaler SPD-Fraktion. Ein erster Erfolg sei nun mit der geänderten Streckenführung des Radweges in Neukirchen zu verzeichnen. Nach fast zwei Jahren sei endlich die von der Gemeindevertretung auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossene Änderung der Streckenführung des Radweges wegen des für Radfahrer nicht besonders geeigneten Zustandes des Weges im Abschnitt ab L 3431 (Holzheimer Straße) bis Rhina vorübergehend über die Mühlenstraße (Nähe Bahnhof Neukirchen), den weiterführenden Verbindungsweg über den sogenannten Schafsteg nach Rhina zu führen, vorgenommen worden.

Nachdem die Änderung der Radwegebeschilderung erfolgt sei, könne nunmehr durch diese Maßnahme eine bessere Akzeptanz des Haunetalradweges - zumindest in diesem Teilbereich - erreicht werden. Auch sei zwischenzeitlich gemeinsam mit der Nachbargemeinde Hauneck ein Förderantrag zum Ausbau des Radweges zwischen Oberhaun und Odensachsen einschließlich des notwendigen Ersatzneubaus der Radwegebrücke in Odensachsen gestellt worden, ebenso für den Abschnitt ab L 3431 (Holzheimer Straße) bis Rhina.

Es dürfe in diesem Zusammenhang auch nicht aus dem Auge verloren werden: die Forderung nach einem Weiterbau des Haunetalradweges entlang der B 27 ab Rhina bis zur Sennhütte (Kreisgrenze). Ein erster Abschnitt sei seinerzeit auf Initiative der Marktgemeinde Haunetal bereits Anfang 2000 durch den Bund bis zum sogenannten Holzlagerplatz ausgebaut worden. Der Radweg wird dann über einen geschotterten Waldweg, der für Radfahrer (Familien, Senioren) nicht besonders geeignet sei, bis zur Sennhütte weitergeführt.

Kürzlichen Pressemitteilungen konnte entnommen werden, dass für die Förderung des Radverkehrs nach Aussage von Bundesverkehrsminister Scheuer "so viele Bundesmittel zur Verfügung stehen, wie nie zuvor": 1,5 Milliarden Euro bis 2023. "Da sollte doch jetzt auch das noch fehlende Teilstück des Radeges an der B 27 bis zur Sennhütte finanzierbar sein", so Fraktionsvorsitzender Hein-Peter Möller abschließend. (pm) +++


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