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"Der stellvertretende Vorsitzende des Türkischen SV, Gürkan Galiskan, informierte den Bürgermeister über die Aktivitäten des Vereins und über die Anliegen der Mitglieder sowie des Vorstands."

14.04.09 - Fulda

Türkischer SV: Integrationsarbeit wichtig für Fulda - Engagemant für Jugend

„Der Verein soll weiter gesund wachsen“, erklärte Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel, als er sich zusammen mit Günther Uhl und Renate Larbig vom Schul- und Sportamt der Stadt vor Ort ein Bild von den Aktivitäten des Türkischen Sportvereins Fulda machte. Dabei informierten sie sich besonders über die gelungene Integrationsarbeit, aber auch über die Anliegen der Mitglieder und des Vorstands. „Unsere sportlichen und integrativen Aufgaben möchten wir gerne auch in Zukunft in guter Zusammenarbeit mit der Stadt ausführen“, so der stellvertretende Vorsitzende des Türkischen SV, Gürkan Galiskan.

Wandel des Vereinsgesichtes

Seit zwei Jahren ist der Türkische SV Fulda, der 1981 gegründet und bereits in den letzten Jahren vielfach von der Stadt unterstützt wurde, stetig am Wachsen. Seit Sommer letzten Jahres spielen auf dem Gelände mehrere Mannschaften und der Zulauf an Spielern steige weiter an, so dass in Zukunft für die Vereinsaktivitäten noch mehr Platz benötigt werde, berichtete Bayram Usta, erster Vorsitzender des Türkischen SV Fulda. Während im Moment sechs Mannschaften trainieren, wird sich diese Zahl im Sommer auf zwölf Mannschaften erhöhen. Diese umfassen dann etwa 185 Spieler, die inzwischen aus zehn Nationen kommen. Interessant ist dabei auch, dass „über die Hälfte weibliche Türken sind“, wie Gürkan Galiskan berichtete. Dies zeige den Wandel des Vereinsgesichtes sehr deutlich.

Engagement bei der Jugendarbeit

Neben dem klassischen Sport engagiert sich der Verein auch besonders im Bereich der Jugendarbeit und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration der türkischen Jugendlichen in die Fuldaer Gesellschaft. Denn neben dem Training erhalten die Jugendlichen im Verein auch Nachhilfe in den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch. Außerdem helfe man beispielsweise beim Übergang von der Schule in den Beruf, erläuterte Usta. Momentan werden 25 Mädchen für eine Stunde pro Woche trainiert. Dieses Angebot an die türkischen Mädchen lobte Dr. Dippel ganz besonders.

Anerkennung für Vereinsarbeit

„Es ist toll, wie sich der Verein in den letzten Jahren entwickelt hat und ich halte es daher insgesamt für wichtig, dass Ihre Initiativen von Seiten der Stadt weiterhin gefördert werden“, würdigte der Bürgermeister den Fortschritt des Türkischen SV Fulda. Weiterhin erklärte er, man werde prüfen, welche Möglichkeiten der Stadt zur Verfügung stehen, um die Aktivitäten des Vereins noch mehr zu unterstützen. (cp) +++


"Gute Zusammenarbeit mit der Stadt - (von links) Günther Uhl, Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel, Bayram Usta und Renate Larbig."

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