Der Kathuser Ortsbeirat (v.li.): Michael Braun, Michael Barth, Manfred Gebauer, Wolfgang Seelig, Reiner Mähler, Dirk Nennstiel, Heike Koch, Carmen Putzien (es fehlt Reinhardt Kimmel). - Fotos: privat

BAD HERSFELD Sensibilisierung durch Einsicht

Ortsbeirat Kathus appelliert für Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit

30.05.21 - Zu Beginn der neuen Legislaturperiode und kurz nach seiner konstituierenden Sitzung möchte der Ortsbeirat des Bad Hersfelder Stadtteils Kathus einen eindringlichen Appell an die Bürger richten. "Wir erhoffen uns dadurch eine Sensibilisierung durch Einsicht und eine Veränderung der Handlungsweise bei den betreffenden Personen", begründet Ortsvorsteher Michael Barth die Initiative.

Ortsvorsteher Michael Barth.

Der Ortsbeirat möchte auf die aktuell drei vorherrschenden Problemfelder in Kathus hinweisen. Zum einen sei das die häufige Nichteinhaltung der vorgeschriebenen 30 km/h in allen Anliegerstraßen (Tempo-30-Zone). Hier werde an vielen Stellen oftmals deutlich schneller gefahren, was speziell in den Bereichen der Kinderspielplätze schon zu einigen brenzligen Situationen geführt habe, bei denen es glücklicherweise bisher nicht zu Unfällen gekommen sei. Besonders bedauerlich dabei sei, "dass eine Vielzahl an Verkehrsteilnehmern, die sich nicht an die Geschwindigkeits-beschränkungen halten, sogar im Stadtteil Kathus wohnen und es daher besser wissen sollten."

Zum zweiten komme es nach wie vor zu viel Verdruss und Ärger aufgrund von Hundehaufen, die man entlang der beliebten Ausführstrecken rund um die Ortschaft finde. "Da hat sich am Verhalten von einigen Hundebesitzern bis heute nichts geändert", weiß Ortsvorsteher Barth zu berichten, "obwohl wir vor knapp zwei Jahren fünf Dog-Station haben aufstellen lassen, an denen man sich kostenfrei die Hundebeutel ziehen und sie gefüllt auch wieder entsorgen kann". Besonders verwerflich sei es, wenn die Hinterlassenschaften der Hunde erst in Plastiktüten verpackt und anschließend einfach in die Landschaft geworfen werden.

Müll landet in Natur


"Das bringt uns zum dritten Problem, denn hier geht es um die Mengen an Müll, der oft einfach sorg- und gedankenlos in Feld und Flur zurückgelassen wird. Davon betroffen ist insbesondere der sich zunehmender Beliebtheit erfreuende Kinderweg Solztal. Hier liegt die Lösung auch definitiv nicht in der Aufstellung von mehr Abfallbehältern, sondern ganz einfach zwischen den Ohren der Verursacher", ist die feste Überzeugung der Ortsbeiratsmitglieder.

"Es muss sich bei allen Problemstellungen schlicht und ergreifend etwas in den Köpfen der Menschen ändern, etwas mehr Empathie, Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein können dabei gute Hilfestellung geben. Das gilt im Übrigen auch zur Bewältigung anderer Herausforderungen, zum Beispiel dem zunehmenden Vandalismus im Solztal, dem kürzlich erst wieder eine Ruhebank zwischen den Sportplätzen Kathus und Sorga zum Opfer gefallen ist", so Ortsvorsteher Michael Barth abschließend. (pm) +++


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