Das Heringer Fritz Kunze Bad bietet den Besuchern sehr viel Platz. Gerade in Corona-Zeiten ein wichtiger Faktor. - Archivfoto: Kevin Deiß

HERINGEN (W.) / ROTENBURG/F. Vorgeschriebene Besucherzahlen

Großes Schwimmbad in Werrastadt birgt große Vorteile in Corona-Zeiten

25.06.21 - In der letzten Woche startete der Sommer richtig durch. Hohe Temperaturen und strahlender Sonnenschein sorgten auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg für bestes Badewetter. Allerdings können die Schwimmbäder in der Region nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern hineinlassen. OSTHESSEN|NEWS hat im Heringer Fritz Kunze Bad und im Rotenburger Waldschwimmbad für eine erste Bilanz nachgefragt.

"Der große Vorteil unseres Bades ist die Größe: mit knapp 20.000 Quadratmetern Liegewiese und 1.800 Quadratmetern Wasserfläche können wir den Besuchern einen sicheren und abwechslungsreichen Badespaß gewährleisten", erklärt Jan Reichhardt, Leiter des Fritz Kunze Bades im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. Am Tag dürfen das Bad am Fuße des Kaliberges übrigens 900 Gäste besuchen. Das Schwimmbad hat indes bisher noch nicht die gesamte Kapazität erreicht. Am Samstag waren knapp 800 Besucher im Fritz Kunze Bad. Im Gegensatz zu vielen anderen Schwimmbädern gibt es keine Stundenslots und es keine vorherige Anmeldung notwendig.

Besucher bisher sehr umsichtig


Reichhardt lobt zudem den Umgang mit der Corona-Pandemie im Bad: "Die Menschen agieren sehr umsichtig und rücksichtsvoll. Die Regeln werden sehr gut beachtet und auch die Abstände werden sowohl auf den Liegewiesen, wie auch im Wasser eingehalten." Im Gegensatz zu anderen Schwimmbädern ist auch der Badespaß deutlich einfacher: "Ähnlich wie bei der gesamten Auslastung ist auch bei der Wasserfläche die Größe entscheidend. Dadurch, dass wir eine große Wasserfläche haben, gibt es keinerlei Warteschlangen am Beckeneingang. Die Abkühlung in unserem Naturbad ist somit gewährleistet."

Auch das Rotenburger Waldschwimmbad kann vielen Besucher bei hohe Temperaturen den ...Archivfotos: O|N/Kevin Kunze

Ähnlich verhält es sich im Nordteil des Kreises: im Rotenburger Waldschwimmbad dürfen aktuell bis zu 400 Badegäste das Waldschwimmbad besuchen, bis zu 290 können sich derzeit zeitgleich in den Becken aufhalten. Alexander Schmeh von der Firma Bädercoach, ausführender Dienstleister im Schwimmbad, erklärt: "Wir sind sehr zufrieden. Wir haben nun zwei Eingänge bei heißem Wetter. Durch die reduzierte Besucherzahl ist der Andrang gerade in jedem Bad gigantisch. Die zulässige Besucherzahl laut der neuen und gültigen Verordnung ist höher als im letzten Jahr und im Moment ausreichend, um die Hygieneregeln beherrschen zu können."

Auch die Gäste kommen gut mit dem Hygienekonzept des Bades klar und es gab in Rotenburg erfreulicherweise keine nennenswerten Störungen der Hygieneregeln. Zudem wurden im Vergleich zum Vorjahr erleichternde Maßnahmen getroffen: "Wir haben nun zwei Eingänge bei heißem Wetter und haben unser Kassensystem umgestellt. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten haben sich diese Maßnahmen absolut bewährt", so Schmeh abschließend. (Kevin Kunze)+++


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