Luftaufnahme von der Station 6 des Grenzlehrpfades mit Resten von der ehemaligen Grenzsicherungsanlagen der DDR. - Archivfotos: Hans-Karl Gliem

WILDECK An ehemaliger innerdeutscher Grenze

Grenzmuseum öffnet wieder: Besuchergruppen können Grenzlehrpfad besuchen

08.07.21 - Das Grenzmuseum in Wildeck-Obersuhl öffnet nach der Corona-Zwangspause wieder. Auch Führungen mit Besuchergruppen sind daher am Grenzlehrpfad wieder möglich. Allerdings sind die Gruppenführungen entlang des Grenzlehrpfades nur unter Beachtung der aktuellen Corona-Regeln und nach Voranmeldung möglich. 

Der 1,2 Kilometer lange Grenzlehrpfad Obersuhl - Gerstungen ist das ganze Jahr über frei zugänglich. An acht Stationen erläutern Fotos und Texte dem Betrachter den Ausbau der Grenze erläutert und machen die Unmenschlichkeit dieser Grenze und ihre Folgen für das Leben der Menschen auf beiden Seiten deutlich. An fast jeder der acht Stationen befinden sich Ruhebänke. Anschließend ist ein Besuch im Grenzmuseum möglich. 

Jürgen Gießler vom Geschichtsverein Wildeck freut sich auf Besucher im Grenzmuseum ...

Grenzmuseum: Nach längerer Pause öffnet das Grenzmuseum Obersuhl nun wieder unter Corona-Bedingungen für Besucher. Es gelten die gewohnten Hygiene- und Abstandsregeln – im Inneren des Museums ist das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske erforderlich. Die aus vergangenen Jahren gewohnten festen Öffnungszeiten können aktuell nicht angeboten werden; um Überschneidungen und Wartezeiten für die Besucher zu vermeiden und um die gebotene Kontaktverfolgung zu erleichtern ist für den Besuch nun eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Der Eintritt ins Museum bleibt weiterhin frei.  

Die Ausstellung im Museum zeigt mit Bildern, Modellen und Ausstellungsstücken die Entwicklung der Grenzsperranlagen der DDR von der Nachkriegszeit bis zum fast perfekten Ausbau in den 1980er Jahren. Dazu gehören erfolgreiche und gescheiterte Fluchtversuche ebenso wie das Ende der Teilung durch die friedliche Revolution. Der Schwerpunkt liegt auf der Region Wildeck und den angrenzenden Kommunen des "Thüringer Zipfels", deren Bewohner besonders unter der deutschen Teilung zu leiden hatten. (pm)+++


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