Dies Schwertransporter sind Grenzerfahrungen. Kleinste Fehler können größte Folgen nach sich ziehen. - Fotos: Henrik Schmitt

REGION Die Lkw kommen an ihre Grenzen

XL-Schwertransporte für K+S durch Vogelsberg

08.07.21 - Ein Kovoi mit drei Schwertransportern ist aktuell in Osthessen unterwegs. Von einem Binnenschiff wurden die Behälter am Dienstagabend nahe Hanau auf die Transporter verladen. Unter der Regie von Chef Volker Bäuml und seinen Mitarbeitern geht es quer durch den Vogelsberg über Birstein, Schlitz, Hünfeld, Eiterfeld und Heimboldshausen zum Ziel nach Heringen (Werra).

Bei Hanau im Main-Kinzig-Kreis ist der Konvoi am Dienstagabend gestartet ...Fotos: Tobias Rehbein

Die Spezialisten von CC Bäuml aus Rimbach (Schlitz, Vogelsbergkreis) sind für den kniffligen Transport zuständig. Praktisch vor der Haustüre in Schlitz gilt es eine besonders enge Stelle zu bewältigen. Der Konvoi, welcher nachts unterwegs ist, soll am Freitagmorgen auf dem Gelände vom K+S-Werk Werra in Heringen (Werra) K+S ankommen.

Aufbereitung von Produktions-Abwässer

"Die Maischebehälter sind eine Investition im Zuge der Vorbereitung der Einstapelung von Salzabwasser im Grubenfeld Springen (Merkers)", erklärt der Pressesprecher von K+S auf Anfrage von OSTHESSEN|NEWS. Es handelt sich bei dem Transport um zwei Maischebehälter á 200 Kubikmeter (9,60 Meter lang, 6,00 Meter Durchmesser, Transportgewicht circa 38 Tonnen) und einem Maischebehälter mit 150 Kubikmeter (9,00 Meter lang, 5,50 Meter Durchmesser, circa 32 Tonnen).

Volker Bäuml ist Geschäftsführer von CC Bäuml in Schlitz-Rimbach Fotos: Henrik Schmitt

Neben den Maischebehältern wird im zweiten Halbjahr 2021 noch ein großes Klärgefäß mit 25 Metern Durchmesser in Wintershall aufgebaut. In diesen neuen Anlagen werden die verschiedenen Abwässer aus der Produktion im Werk Werra aufbereitet (verfahrenstechnischer Prozess einer Konfektionierung), um eine – der erwarteten Genehmigung entsprechende – Lösung für das Einstapeln bereitzustellen. Ziel sei, eine an Magnesiumchlorid hoch gesättigte Lösung einzustapeln, weil dadurch möglichst wenig Salz aus dem Gestein gelöst wird und das Grubengebäude langfristig standsicher ist.

Die Genehmigung sei beantragt, liege aber noch nicht vor. "Das geplante Einstapeln ist nach dem Wegfall der Versenkung von Salzabwässern in den Plattendolomit ab Ende 2021 ein wichtiger Baustein der Abwasserentsorgung am Werk Werra, damit K+S hier weiterhin wertvolle Kalidüngemittel und andere wichtige mineralische Erzeugnisse für Landwirtschaft und Industrie produzieren kann", schreibt K+S auf Anfrage von O|N. (Hans-Hubertus Braune) +++

Viele Schaulustige hatten sich am Straßenrand versammelt.

Der Lkw kommt an seine Grenzen.

Millimetergenau wird hier alles abgepasst.

Ist der Transport zu breit, wird kurzerhand etwas abgeschraubt.

Jetzt passt alles!

Nach getaner Arbeit ist die Freude groß.


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