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Andre Vogt stellte mit seinem Doppelpack die Weichen früh auf Sieg - Archivfoto: ON

HOSENFELD HSV ganz souverän

Kein Mitleid mit dem 51-Jährigen

14.07.21 - Bereits nach sieben Minuten war klar, dass in Stockhausen von einem Coup keine Rede sein wird. Zu konzentriert startete Hessenligist Hünfeld, gewann letztlich 6:1 (4:0) gegen A-Ligist Stockhausen/Blankenau und trifft nun im Viertelfinale des "neuen" Pokals auf Ligakonkurrent Steinbach. torgranate.de fasst das Spiel zusammen

Das Aus nahm Christopher Erb gelassen hin. Der Trainer der Gastgeber war vielmehr zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: "Alles, was wir wollten, haben wir erreicht. Wir haben taktisch sehr gut gearbeitet, haben eine richtig gute Laufeinheit hingelegt und haben uns den Ehrentreffer redlich verdient." Insgesamt zehn Spieler seien ihm weggefallen, mit Tom Münker oder Timo Schäfer zwei tragende Säulen.

Erb sah sich gezwungen, Gunter Eidmann aus dem fußballerischen Ruhestand zurückzuholen. Fast die komplette zweite Halbzeit stand der 51-jährige Routinier auf dem Platz und machte seine so gut wie der Rest des Teams. Nur war ihm nicht der Glücksmoment vergönnt, den er sich in der Schlussminute erhofft hatte. Als er merkte, dass er kurz vorm Tor nicht mehr an den Ball kommen wird, ließ er sich zu einer Schwalbe hinreißen – Schiedsrichter Dominic Dylka aus Langenschwarz ließ sich nicht täuschen, Eidmann hatte die Lacher auf seiner Seite und sagte nachher im Scherz: "In der A-Liga hätte ich den Elfmeter bekommen." Bester Spieler der Gastgeber war allerdings Torwart Constantin Jökel, der mindestens ein halbes Dutzend Chancen zu vereiteln wusste.

Dass nach sieben Minuten alles entschieden war, lag an Andre Vogts schnellem Doppelpack (5., 7.), als er von der linken Mittelfeldposition im 3-4-3-System jeweils gut ein gerückt war. Überhaupt zeigte Vogt eine gute Leistung, überraschte immer wieder mit guten Tiefenläufen und initiiere zudem den schönsten Treffer des Tages: Sein kluger Ball auf Lukas Budenz verwertete am Ende Maximilian Fröhlich zum 6:0. Ebenfalls trafen Christoph Sternstein aus elf Metern, nachdem Max Vogler gefoult worden war und Kevin Krieger nach Ecke per Kopf.

HSV-Trainer Johannes Helmke konnte aus dem Spiel nicht die allermeisten Erkenntnisse ziehen, hatte aber Lob für den Gegner, insbesondere für den Torwart übrig. Am Wochenende werden die Tests in Hofbieber und in Weidenhausen mehr Aufschluss über den Ist-Zustand bringen. 

Die Statistik:

SG Stockhausen/Blankenau: Jökel – Neidert, Schrimpf, M. Eidmann (78. Schneider), Keller – Fischer, Betzhold – Mohammad, Ganz (53. G. Eidmann), Christen – Nüchter (66. Rasoulibaleghchi).
Hünfelder SV: Brunner – Häuser, Faulstich, Witzel (46. Schilling) – Dücker (46. Wenzel), L. Budenz, Alles, Vogt – Sternstein, Vogler, Krieger (46. Fröhlich).
Schiedsrichter: Dominic Dylca (SG Kiebitzgrund). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 Andre Vogt (5.), 0:2 Andre Vogt (7.), 0:3 Kevin Krieger (40.), 0:4 Christoph Sternstein (45., Foulelfmeter), 0:5 Nils Wenzel (53.), 0:6 Maximilian Fröhlich (57.), 1:6 Christian Nüchter (64.). (tg)+++

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Dieser Artikel ist zuerst auf torgranate.de erschienen.


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