Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld hat konkrete Pläne, wenn es um das Kerber-Areal geht. - Fotos: Henrik Schmitt

FULDA Planungen laufen

OB bei CDU-Stadtteilbegehung: Rosige Zeiten für das Kerber-Areal?

24.07.21 - Bei der Sommerbegehung des CDU-Stadtverbandes stand am frühen Freitagabend die Fuldaer Innenstadt auf dem Programm. Reginald Bukel, 1. Vorsitzender des Citymarketings, erklärte, dass die Corona-Pandemie die Projekte des Vereins zur Belebung der Kernstadt zwar teilweise blockiert hätten. "Dennoch hatten wir gute Ideen, die wir umsetzen konnten."

Dazu zähle beispielsweise der Stadtstrand. "Wir dachten uns, wenn man schon nicht richtig in den Urlaub fahren kann, holen wir das Sommerfeeling einfach auf den Universitätsplatz." Mit einem Cocktail in der Hand und Sand unter den Füßen könne man auch so ein echtes Urlaubsgefühl erleben.

Rosige Zeiten für das Kerber-Areal?

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld ging auf die Zukunft des Kerber-Areals ein. "Einige von Ihnen können sich sicher an die Zeit erinnern, als das Kaufhaus noch in der Marktstraße war." Er selbst, so der OB, kenne Kerber allerdings nur in der Rabanusstraße. Das Familienunternehmen habe viele Jahrzehnte dazugehört. "Nicht zuletzt deswegen sind die Planungen für das leerstehende Gebäude ein ziemlich emotionales Thema." Der Magistrat habe sich frühzeitig mit dem Gedanken befasst, hier aktiv Stadtentwicklung zu betreiben. "Wir wollten die Entwicklung des Areals selbst steuern, auch wenn wir die Dinge später nicht unbedingt selbst auf ewig in der Hand behalten müssen."

Hans-Dieter Alt (CDU)

Patricia Fehrmann

Daran, dass die Stadt den Zuschlag erhält, glaubt der Oberbürgermeister fest. "Wir sind mit der Eigentümerfamilie in Gesprächen." Ein Teil des ehemaligen Kaufhausgeländes sei bisher baulich nicht genutzt worden. "Das sollte man in Zukunft ändern." Wingenfeld ist der Meinung, dass am Standort wieder Handel angesiedelt werden sollte. "Aber eben nicht ausschließlich. Das alte Kaufhaus wurde 1956/1957 geplant, das neue Projekt sollte den Anspruch haben, ebenfalls mindestens 60 oder 70 Jahre tragfähig zu sein." Neben Angeboten aus dem Sektor Bildung kann sich der OB neben Kultur auch Wohnraum vorstellen. "Im Herzen der Stadt leben und arbeiten, dazu noch die unmittelbare Nähe zum Bahnhof, das wird hier das zentrale Thema sein." Die politische Aufgabe sei es nun, die Grundpfeiler für die Zukunft des Kerber-Areals zu definieren.

Bis das neue Quartier stehen könnte, werden Jahre vergehen, davon ist Wingenfeld überzeugt. "Es müsste erstmal ein wettbewerbliches Verfahren gestartet werden, welches sicher zwei oder drei Jahre in Anspruch nehmen würde." Für diese Zeit, meint er, könne es eine Interimslösung geben. "Wie die aussieht, muss man später sehen." (mr) +++


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