Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag für Margarete Ziegler-Raschdorf - Foto: HMDIS

FULDA Auch MP Volker Bouffier gratuliert

Glückwünsche für Margarete Ziegler-Raschdorf zum 70. Geburtstag

06.08.21 - Runder Geburtstag der Vertriebenen-Beauftragten des Landes Hessen, früheren CDU-Landtagsabgeordneten und auch "Urgestein" der Fuldaer Stadtpolitik: Margarete Ziegler-Raschdorf feiert am heutigen Freitag ihren 70. Geburtstag. Auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gratulierte seiner langjährigen Parteifreundin zum runden Geburtstag und lobte ihr Engagement für Heimatvertriebene und Spätaussiedler. Die Förderung der kulturellen und sozialen Arbeit der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler seien für die Landesregierung von großer Bedeutung.

Seit 1993 ist die studierte Juristin Fuldaer CDU-Stadtverordnete gewesen, ab 2006 auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung und zehn Jahre lang Vorsitzende des Sozialausschusses. Von 1991 bis 1995 war sie auch Vorsitzende der CDU-Frauen-Union im CDU-Stadtverband Fulda. Dem hessischen Landtag gehörte die gebürtige Fuldaerin, die ihr Abitur an der Marienschule ablegte, ab 2004 an. 2005 wurde sie Vorsitzende des Rechtsausschusses und Mitglied im Petitionsausschuss, Unterausschuss für Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung sowie der Härtefallkommission beim hessischen Minister des Innern und für Sport. 

Im Fürstensaal als Stadtverordnete am Rednerpult O|N-Archivbild Marius Auth

Nachdem sie 2009 kein neues Mandat im Landtag bekommen hatte, berief sie der damalige Ministerpräsident Roland Koch zur ehrenamtlichen Landesbeauftragten der Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, der seit 2019 dem Innenminister unterstellt ist. "Gedenk- und Kulturarbeit, die die Erinnerung an die Vertreibungsgebiete sowie das Geschehen von Flucht und Vertreibung wachhält, ist für die hessische Landesregierung eine Herzensangelegenheit. Auch 70 Jahre nach Flucht und Vertreibung hat das Thema eine hohe gesellschaftliche und politische Bedeutung", hatte Innenminister Peter Beuth betont. Fast 30 Prozent der hessischen Bürgerinnen und Bürger seien über ihre familiäre Herkunft von Vertreibung und Aussiedlung betroffen. Aufgrund des demografischen Wandels und des Schwindens der "Erlebnisgeneration" seien verstärkte Anstrengungen nötig, um die Kultur der Vertreibungsgebiete als Teil des kulturellen Erbes zu erhalten und dauerhaft zu sichern.

Kritik gab es, als Innenminister Beuth ihre bis dahin ehrenamtliche Stelle in eine hauptamtliche Tätigkeit mit entsprechend höherer Besoldung umwandelte. Doch diese Entscheidung zur Aufwertung ihrer Stelle habe man ganz bewusst getroffen, erklärte das hessische Innenministerium damals. "Meine Tage, meistens zehn Stunden bis spätabends, sind ausgefüllt", hatte sich Margarete Ziegler-Raschdorf gegen die Vorwürfe gewehrt. "Ich habe meine ganze Arbeitskraft und meine Persönlichkeit viele Jahre ehrenamtlich angeboten, bei zunehmendem Arbeitsaufwand. Die Stelle und die Vergütung jetzt sind gerechtfertigt", kontert MZR, wie sie intern genannt wird. Ihr Vertrag in Wiesbaden läuft noch bis 2024. "Solange stecke ich meine ganze Kraft in die verantwortungsvolle Arbeit." (ci) +++


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