Beim OloV Netzwerktreffen war jede Menge Zeit zum Netzwerken und Austauschen. - Fotos: Lea Hohmann

FULDA Übergang von Schule zu Beruf sichern

Interesse, Neugier und Schluss mit Orientierungslosigkeit - OloV Netzwerktreffen

29.09.21 - Interessante Vorträge rund ums Thema "Übergang Schule-Beruf" gab es beim jährlich stattfindenden Netzwerktreffen von OloV. Seit mehr als zehn Jahren steht OloV für die "Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule-Beruf". Auch in der Region Fulda wird das hessenweite Programm seit vielen Jahren durch die beteiligten Akteurinnen und Akteure engagiert mit Leben gefüllt. Am Dienstag fand im DB-Trainingscenter in Fulda ein hybrides Netzwerktreffen mit Vertretern aus Schulen, Betrieben und öffentlichen Institutionen statt.

Ziel der Veranstaltung ist, die Qualität der Prozesse im Übergang Schule-Beruf zu sichern und Parallelstrukturen zu vermeiden, sodass Jugendliche den Einsteig in ihre berufliche Zukunft ohne unnötige Umwege, Abbrüche und Warteschleifen schaffen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens standen in diesem Jahr die Ergebnisse der "Shell Jugendstudie 2019 - Eine Generation meldet sich zu Wort". Ingo Leven, einer der Autoren der Shell Jugendstudie 2019, berichtete von aktuellen Ergebnissen der Forschung und schaffte den Bezug zur Gegenwart. Da das Treffen als Hybrid-Veranstaltung stattfand, folgte im Anschluss mithilfe von "Moderierten Tischen" ein Austausch in Kleingruppen mit SpatialChat. "Wir wollen auf diese Weise versuchen, unterschiedliche Akteure der Berufswelt zusammenzubringen", so Ulrich Nesemann von der OloV-Regionalkoordination von Stadt und Kreis Fulda.

"Austausch enorm wichtig"

Zudem nahmen an der Veranstaltung Vertreter aus Schulen, Betrieben und öffentlichen Institutionen teil. "Die große Resonanz zeigt, wie wichtig der Bedarf an einem gemeinsamen Austausch ist", so Nesemann. Auch Anni Bindewald, ebenfalls von der Regionalkoordination, betonte: "Es gibt einfach zu viele unbesetzte Ausbildungsplätze - hier ist der Austausch zwischen Schülern und Betrieb enorm wichtig. Die Azubis fehlen später als Fachkräfte". So sei es wichtig, schon während der Schulzeit in Kontakt mit Berufscoaches zu treten und sich Gedanken zu machen, wie es später weitergehen soll. "Viele Schüler fallen nach den bestandenen Prüfungen erstmal in ein großes Loch der Orientierungslosigkeit. Die Berufsorientierung hilft, darauf besser vorbereitet zu sein", so Bindewald. 

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion konnten sich die rund 120 Teilnehmer unter anderem mit Ralf Kleemann, Konrektor der Konrad-Adenauer-Schule Petersberg, Frank Blasinger, Leiter gewerblich/technische Ausbildung Jumo GmbH & Co.KG, Andreas Baur, HR-Manager bei der Element Six GmbH, Claudia Beck, Vorsitzende des Stadtelternbeirates Fulda sowie mit Sophie Wehner, stellvertretende Stadtschulsprecherin und Landesschülerratsdelegierte, austauschen. Die Schulsprecherin, die bei der Veranstaltung die Interessen und Lebenswelten der Jugendlichen vertrat, betonte: "Der Gedankengang ist, dass jeder Abitur machen und danach studieren muss. Das ist einfach ein gesellschaftliches Problem, denn es geht auch anders". 

Während der gesamten Veranstaltung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit sich miteinander zu vernetzen, sich beispielsweise über Medienkompetenz, Digitalisierung oder Motivationen zur Berufswahl auszutauschen. (Lea Hohmann) +++


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