Dominik Rummel wird der SGB wohl weiter fehlen - Archivfoto: ON

FULDA Niederlage schnell abgehakt

"Das wirft uns nicht um": SGB will gegen Fernwald zurück in die Erfolgsspur

07.10.21 - Am Wochenende ging eine Monsterserie zu Ende. Fast zwei Jahre lang hatte die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz im eigenen Stadion nicht mehr verloren – bis Stadtallendorf kam und dem Tabellenführer der Hessenliga die erste Saisonniederlage zufügte. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit ist nun erstmal weg. Vor dem Spiel am Samstag in Fernwald (15 Uhr) bricht bei der SGB allerdings keine Panik aus.
 
Denn aus Sicht von SGB-Trainer Sedat Gören ist die Niederlage ganz einfach zu erklären. "Wir hatten sechs verletzte Spieler und haben uns durch einen individuellen Fehler selbst auf die Verliererstraße gebracht. Das wirft uns nicht um", so Gören.

Dabei dürfte die Niederlage für den ein oder anderen nicht ganz überraschend gekommen sein. So hatte etwa auch Stadtallendorfs Trainer Dragan Sicaja die Niederlage kommen sehen. "Die Spiele davor waren schon eng, der Mannschaft hat man da schon angemerkt, dass sie angeschlagen ist. Und gegen uns war sie ausgelaugt", sagte er gegenüber torgranate.de.

"Das ist völliger Käse"

Damit ist Gören aber nicht einverstanden. "Das ist Käse, völliger Käse, jeder sollte nach sich selbst schauen. Wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft, da hätte das Spiel auch anders ausgehen können." Das Gerede von einer spielerischen Krise kann er nicht mehr hören: "Die Niederlage hatte nichts mit unsrer Spielweise zu tun. Taktisch haben wir nichts falsch gemacht."
 
Gegen Fernwald will man nun eine neue Serie starten. Die schlechte Nachricht: von den verletzten Stammspielern wird wohl keiner zurückkommen. "Das sind alles Verletzungen, die etwas länger dauern", so Gören. Bei der Verletzung von Dominik Rummel, die er sich am Samstag beim Aufwärmen zuzog, könnte es sich sogar um einen kleinen Muskelfaserriss handeln. Das würde drei bis vier Wochen Pause bedeuten.

Fernwald hat erst einmal verloren 

Keine idealen Voraussetzungen also, um in Fernwald zu bestehen: Zumal die Gastgeber auch erst einmal in dieser Saison verloren haben, dafür stehen schon sieben Unentschieden auf dem Papier. "Fernwald möchte auch noch unter die ersten Fünf. Jetzt geht es langsam in die Rückrunde, da wird es von Spiel zu Spiel schwieriger", sagt Gören.
 
Der 50-Jährige erwartet einen defensiv stabil stehenden Gegner, der versuchen wird, schnell nach vorne zu kommen. "Sie haben den ein oder anderen erfahrenen Spieler in ihren Reihen und sind bei Standards gefährlich. Da müssen wir aufpassen", so der SGB-Coach. (fh)+++


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