Die Ergebnisse der Untersuchung liegen nun vor - Fotos: mr

KÜNZELL Es war ein...

Gerissenes Kalb in Dirlos - Das sind die Ergebnisse der DNA-Untersuchung

16.10.21 - Nachdem ein Landwirt in Künzell-Dirlos Ende September ein gerissenes Kalb auf einer Weide unweit seines Wohnhauses fand, liegen nun die Ergebnisse der DNA-Probe vor. Die Auswertung teilt nun das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie auf Nachfrage von OSTHESSEN|NEWS mit.

An den Überresten des getöteten Tieres habe man die genetischen Fingerabdrücke eines Haushundes festgestellt. Der Kot, welcher unweit des Kadavers gefunden wurde und der wesentliche Merkmale von Ausscheidungen eines Wolfes aufzeigte, habe man hingegen nicht untersucht, so das Wolfszentrum Hessen, welches für die Beurteilung zuständig war. In ihrer Erklärung heißt es, "Die Losung wurde (vom Rissgutachter, Anmerkung der Redaktion) nicht als Wolfslosung bewertet".

Wie der Rissgutachter beurteilte, könne die Losung nicht als Wolfslosung bewertet ...

Das war geschehen: Auf einem Anwesen, welches in direkter Nachbarschaft zur Rudolf-Steiner-Schule-Loheland liegt, fand ein Landwirt am 25. September ein totes Kalb, welches rund 50 Meter auf einer Weide hinter seinem Wohnhaus lag. Von dem Jungtier waren nur Knochen und der Schädel übriggeblieben. Die Rippen wurden mit großer Gewalt gebrochen, ein Vorderlauf befand sich unweit entfernt, der andere blieb verschwunden.

Der Rissgutachter des Landes Hessen, der angefordert worden war, nahm zwar Abstriche an dem Kadaver, den Kot beprobte er allerdings, trotz Bitte des Landwirtes, nicht.

Wie das Kalb innerhalb von wenigen Stunden von einem einzelnen wildernden Hund vollständig aufgefressen werden konnte, beantwortet das Landesamt nicht. Auch gab es keine Auskunft darüber, ob in den vergangenen Monaten Wolfssichtungen in der Region von Bürgern gemeldet wurden.

Wölfe sind seit spätestens 2019 auch in Hessen wieder heimisch. Während bei Nutztierrissen in den vergangenen Jahren häufiger Wölfe nachgewiesen wurden, konnte das HLNUG im Jahr 2021 im gesamten Landesgebiet lediglich zwei Risse den Raubtieren zuordnen. Dafür stieg die vom Landesamt Hessen gemeldete Anzahl an gerissenen Schafen und Kälbern, welche von Hunden und sogar von Füchsen vertilgt wurden. (mr) +++


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