Mit etwas mehr Glück wäre für den SV Steinbach ein Punkt drin gewesen - Fotos: Bernd Vogt

FERNWALD Fernwald schlägt Steinbach

"Ergebnis wichtiger als Spielweise"

24.10.21 - Es war ein Unentschieden-Spiel auf mäßigem Niveau zwischen dem FSV Fernwald und dem SV Steinbach. Doch der FSV hatte keine Lust auf das neunte Remis in dieser Spielzeit und hatte das Quäntchen Glück beim 3:1 (1:1) auf seiner Seite.

Einen Zähler hätten die Gäste wohl mit Kusshand genommen. Beim Blick auf die Aufstellungen offenbarte sich, dass der SVS arg dezimiert anreiste. Nur drei Auswechselspieler standen zur Verfügung, im Tor ersetzte Nico Fischer Philipp Bagus und in der Innenverteidigung spielten Nikolai Zvekic und Michael Wiegand. Entsprechend froh dürfte Trainer Petr Paliatka gewesen sein, dass sein Team im 4-4-2-System, wie Fernwald auch, über weite Phasen die Hausherren vom Tor fern hielt und sich selbst vom 0:1 nicht beirren ließ. Dabei zeigte die Bulut-Elf, welch spielerische Klasse in ihr steckt. Per Doppelpass ging's über rechts nach vorne, nach einem Seitenwechsel landete der Ball bei Erdinc Solak, der unter die Latte traf (17.). "Es ging nur über die Mannschaftsleistung. Das haben die Jungs super gemacht", sagte Paliatka.

Erwartungsgemäß machte Fernwald das Spiel, Chancen hatten aber auch die Paliatka-Mannen. Homan Halimi entschied sich aus zentraler Position für die Spitze – der platzierte Abschluss per Innenseite wäre die bessere Wahl gewesen (14.). Erstmals spielerisch durch kam Steinbach nach 36 Minuten, Dominik Hanslik traf nur den Außenpfosten, zudem war's Abseits. Doch zwei Minuten später klingelte es, als Max Stadler einen zweiten Ball behauptete und per Flanke den Schlappen von Hanslik fand. "Wir waren nicht schlecht drin, wollten mit zwei Spitzen den Gegner ärgern und Druck ausüben. Deshalb war das 1:1 zur Pause gerecht", konstatierte Paliatka.

Die Hoffnungen auf einen Punktgewinn beim SVS wurden im zweiten Durchgang immer größer. Denn: Das Spiel plätscherte vor sich hin, das 2:1 durch Nicolas Strack nach einem Steckpass von Kapitän Louis Goncalves fiel aus dem Nichts (68.). Fischer war machtlos, parierte aber zuvor mehrmals gut. Beispielsweise gegen Strack im Eins-gegen-eins (50.) oder gegen Kevin Göbel (8.). Nur eine Minute nach der erneuten Führung hätte Solak schon den Deckel drauf machen müssen, verpasste per Kopf aber das dritte Tor. Das erledigte schließlich Innenverteidiger Samuel Sesay nach einem Eckball (78.).

"Vorm Spiel hatten sicher einige die Gedanken, dass gegen den Tabellenletzten ein Sieg her muss. In der engen Liga ist der Leistungsunterschied zwischen den Mannschaften aber gering. Nach den vielen Unentschieden war uns heute wichtig, dass richtige Ergebnis zu liefern. Das war wichtig für den Kopf und stand über der Spielweise", resümierte Fernwalds Trainer Daniyel Bulut. Wiedergutmachung können die Osthessen bereits in acht Tagen betreiben, wenn Fernwald im Mühlengrund zu Gast ist. (tg)

Die Statistik:
 
FSV Fernwald: Borgert; Burger, Sesay, Vural, Dinler – Grönke, Goncalves (81. Mukasa), Hendrich, Göbel (71. Freese) – Solak, Strack (79. Richter).
SV Steinbach: Fischer; Reichmann, Zvekic, M. Wiegand, F. Wiegand – Stadler, Madzar (74. Göb), Uth, Manß (71. Hofmann) – Hanslik (79. Ludwig), Halimi.
Schiedsrichter: Christoffer Reimund (SV Eintracht Zwingenberg).
Zuschauer: 166.
Tore: 1:0 Erdinc Solak (17.), 1:1 Dominik Hanslik (38.), 2:1 Nicolas Strack (68.), 3:1 Samuel Sesay (78.). +++

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Dieser Artikel ist zuerst auf torgranate.de erschienen.


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