Fabian Schaub und der SV Flieden konnten spät noch einen Punkt bejubeln - Fotos: Carina Jirsch

FLIEDEN SV Flieden - Bayern Alzenau 2:2 (1:1)

Spannendes Ende, aber Lukas Hohmann verletzt

24.10.21 - Als Buchonia Flieden in der 86. Minute im Heimspiel gegen Alzenau das 2:2 machte, da waren alle Fliedener Fans am Weiher noch heilfroh. Sieben Minuten später und nach Ablauf der Nachspielzeit überwog aber eher die Enttäuschung: Denn in einer irren Schlussphase mit den drei Großchancen für Philipp Pfeiffer (88.), Nico Hohmann (90.) und Fabian Schaub (90.+1) war sogar ein Sieg möglich.

Die eigentliche Meldung des Spiels war die Verletzung von Fliedens Torwart Lukas Hohmann. Der Schlussmann blieb im Rasen hängen und schrie auf. Zunächst kamen die schlimmsten Befürchtungen auf am "Weiher". Doch Hohmann hatte wohl Glück im Unglück. Es handelt sich anscheinend "nur" um einem Muskelfaseriss im Oberschenkel.

Hohmann nahm die Verletzung gelassen und beschrieb, wie es passierte. "Ich bin beim Versuch zu klären erst mit dem linken Bein zum Ball und dann mit der rechten Ferse im Rasen hängen geblieben. Es war gleich klar, dass es nicht weitergeht, das spürt man sofort." Die Angst einige Fliedener Zuschauer, es könnte sich ums Knie handeln, beruhigte Hohmann. "Mein Knie ist aus Holz. Da passiert nichts."

Später musste auch Andre "Ossi" Leibold angeschlagen runter. Schon vorher musste Bardo Hirsch umstellen, denn neben den länger Verletzten musste Fliedens Trainer auch noch auf Christian Kreß (gesundheitlich angeschlagen) und Kapitän Sascha Rumpeltes verzichten. Rumpeltes hatte sich nach dem verregneten Training am Donnerstag eine Grippe eingefangen und musste passen.

Die Partie an sich hätte aus Fliedener Sicht kaum besser beginnen können: DIe Heimelf spielte mutig, hatte in den ersten zehn Minuten 5:0-Ecken und führte mit 1:0. Mit einem Ballverlust leitete Alzenau den Konter ein. Marc Götze marschierte unaufhaltsam über die rechte Seite und behielt den Überblick: Seine herausragende Flanke landete genau auf dem Kopf von Fabian Schaub, der einköpfte. Später war besonders beim Kopfball von Philipp Pfeiffer auch das 2:0 möglich. Pfeiffer touchierte einen Götze-Freistoß nur ganz leicht mit dem Kopf. Klasse, wie Alzenaus Keeper Maier abtauchte und zur Ecke rettete (19.).

Das 1:1 zur Pause entsprach letztlich aber komplett dem Spiel und dem Chancenverhältnis der ersten 45 Minuten. Auch Alzenau hatte seine Möglichkeiten und glich ebenfalls nach einem Konter aus. Vorausgegangen war dem Ausgleich eine Ecke für Flieden, der lange Abschlag von Maier und das Durchsetzungsvermögen von Mingi Kang, der erheblichen Anteil am Tor hatte.

Was folgte waren die Verletzungen von Hohmann und Leibold sowie zwei dicke Chancen zum 1:2. Doch Bischof traf aus bester Position nur das Außennetz (52.), während kurz danach das Tor eigentlich zwingend hätte fallen müssen. Es war schon überragend, wie Florian Wess den Ball des frei ihm stehenden Jose Holebas entschärfte (55.).

Letztlich war die Führung für Alzenau absolut verdient. Die Art und Weise, wie das zweite Tor der Gäste aber fiel, war extrem bitter. Niklas Zeller wollte einen Flankenball klären und bekam den Ball so unglücklich an die Hacke, dass der Ball lang und länger wurde und sich über Florian Wess ins lange Eck senkte.

In der 86. Minute machte dann Marius Kullmann das 2:2 mit einer direkt verwandelten Ecke, die eine irre Schlussphase einläutete.

"Wir hätten vorher das dritte Tor machen müssen. Das ist der einzige Vorwurf an meine Mannschaft, dass wir die Dinger nicht zu Ende gespielt haben. Ansonsten war das ein enorm intensives Spiel heute", bilanzierte Alzenaus Spielertrainer Peter Sprung. (tg)

Die Statistik:

SV Buchonia Flieden: L. Hohmann (44. Wess); Leibold (50. Müller), Marquez Barrios, Zeller, N. Hohmann, Birkenbach, Kullmann, Hagemann (67. Friedrich), Götze, Pfeiffer, Schaub.
FC Bayern Alzenau: Maier; Tyrokomos, Bergmann, Wilke, Pancar, Alexander, Bischof, Sprung, Holebas, Grünewald, Kang (84. Brauburger).
Schiedsrichter: Thorsten Eick (TSV Eifa).
Zuschauer: 300.
Tore: 1:0 Fabian Schaub (4.), 1:1 Tim Grünewald (29.), 1:2 Niklas Zeller (68., Eigentor), 2:2 Marius Kullmann (86.). +++

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Dieser Artikel ist zuerst auf torgranate.de erschienen.


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