Daniel Hanslik wurde vorzeitig zum Duschen geschickt - Foto: picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl | BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl

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Musiala darf mal wieder von Beginn an ran - Hanslik fliegt in der Nachspielzeit

27.10.21 - Die Frauen-Bundesliga befindet sich in Länderspielpause, so dass am Wochenende nur die osthessischen Männer im Einsatz waren - und das mit ganz unterschiedlichem Erfolg. Während Jamal Musiala mit seinem FC Bayern weiter auf einer Welle des Erfolgs schwimmt, mussten Lukas Fröde und Shkodran Mustafi Rückschläge einstecken. Ganz besonders bitter lief das Wochenende für Daniel Hanslik.

Jamal Musiala

Das große Aufregerthema beim FC Bayern war am Wochenende sicherlich Joshua Kimmich und sein Eingeständnis, noch nicht geimpft zu sein. Das Thema Kimmich rückte sogar den ungefährdeten 4:0-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim in den Hintergrund und damit auch die Tatsache, dass Jamal Musiala das erste Mal seit Mitte September wieder in der Startelf stand. Der 18-Jährige rückte für den zuletzt so starken Leroy Sané in die Startelf, der eine Pause bekam. Musiala agierte hinter den Spitzen und überzeugte mit gutem Auge und tollen Dribblings. Bereitete das 1:0 durch Serge Gnabry vor. Ein paar Minuten vorher hätte die gleiche Kombination fast schon einmal zum Torerfolg geführt. Der Treffer von Gnabry wurde aber wegen Foulspiels von Musiala zurückgepfiffen. Der ehemalige Lehnerzer wurde in der 70. Minute ausgewechselt. Sein Auftritt war aber definitiv ein Bewerbungsschreiben für einen Startelfeinsatz in Gladbach im DFB-Pokal am Mittwoch.
 
Shkodran Mustafi

Es läuft weiter nicht rund für Mustafi bei seinem neuen Klub. Saisonübergreifend wartet Levante jetzt seit 18 Spielen auf einen Sieg. Die längste Sieglosserie in der Vereinshistorie. Und diese Serie riss auch nicht gegen den FC Sevilla. Die Andalusier gewannen das Heimspiel mit 5:3. Mustafi stand zwar in der Startelf, musste nach 22 Minuten aber schon wieder verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Bei einem langen Schritt zog es ihm in die Adduktoren, sofort signalisierte er, dass es nicht mehr weitergeht. Bis dahin hatte er einmal einen gefährlichen Schuss per Kopf über die Latte gelenkt.  

Lukas Fröde 

Nichts zu holen war für Fröde und seine Rostocker beim FC St. Pauli. Am Millerntor setzte es eine herbe 0:4-Niederlage. Der Spitzenreiter war dem Aufsteiger in allen Belangen überlegen. Daran konnte auch Fröde nichts ändern, der zwar in einer enttäuschenden Mannschaft noch am meisten Gegenwehr zeigte, aber auch nicht die sonst so gewohnte Defensivstabilität ausstrahlte. Dabei galt Fröde bislang als so etwas wie ein Millerntor-Spezialist. In den fünf vorherigen Auftritten holte er mit seinen Mannschaften einen Sieg und drei Unentschieden. St. Pauli war also ein Gegner, der Fröde durchaus lag. Am Wochenende wurde aber ein Klassenunterschied deutlich.
 
Daniel Hanslik

Vier Siege in Folge, fünfmal zu null. Der 1. FCK und Daniel Hanslik schwammen vor dem Spiel in Duisburg auf einer Welle des Erfolgs. War man am 8. Spieltag noch 16., darf man beim Traditionsklub inzwischen sogar vom Aufstieg träumen. Den Sprung auf den Relegationsplatz muss man in Kaiserslautern jedoch vorerst verschieben. Gegen die abstiegsbedrohten Duisburger kam man am Montagabend nicht über ein 1:1 hinaus. Dabei sah es lange nach dem nächsten Sieg aus. Bis zur 82. Minute führten die Roten Teufel, ehe man doch noch den Ausgleich hinnehmen musste. Hanslik stand dabei wie gewohnt in der Startelf und machte lange ein gutes Spiel. Bis zur 93. Minute. Da kassierte der ehemalige Steinbacher nach wiederholtem Foulspiel eine unnötige Gelb-Rote Karte. Damit wird er im nächsten Spiel fehlen, sodass Trainer Marco Antwerpen zum ersten Mal nach drei Partien seine Anfangself umbauen muss. (fh)++++


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