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Daniel Hanslik (6 v.l.) feierte mit seinen Kollegen den Derby-Triumph - Foto: picture alliance / Fotostand | Fotostand / Schmitt

REGION Osthessens Profis

Hanslik feiert emotionalen Derby-Sieg - Martinez mit bitterem Last-Minute-K.o.

09.11.21 - Die osthessischen Profis blicken auf ein insgesamt erfolgreiches Wochenende zurück. Lukas Fröde, Daniel Hanslik und Jamal Musiala konnten mit ihren Mannschaften allesamt gewinnen. Nur Shekiera Martinez musste eine Niederlage einstecken - und die kam besonders brutal daher. 

Daniel Hanslik

Es herrscht Hochstimmung beim FCK und Daniel Hanslik. Nach seiner Gelb-Rot-Sperre vom letzten Wochenende kehrte Hanslik wieder in die Startelf des 1. FC Kaiserslautern zurück – und damit auch der 1. FCK in die Erfolgsspur. Nach der Niederlage gegen Würzburg feierten die Roten Teufel einen 2:0 Auswärtssieg im Derby gegen Saarbrücken. Hanslik hätte sich dabei sogar fast in die Torschützenliste eingetragen. Beim Stand von 1:0 scheiterte er Anfang der zweiten Halbzeit mit einem satten Schuss denkbar knapp (56.). Zehn Minuten später musste der ehemalige Steinbacher dann angeschlagen ausgewechselt werden. Für ihn kam Kenny Prince Redondo, der nur wenige Sekunden brauchte, um die Partie mit seinem 2:0 zu entscheiden. Der Jubel bei den mehr als 3000 mitgereisten Fans war riesig. Nach Schlusspfiff ließ sich die Mannschaft vom eigenen Anhang minutenlang feiern.
 
Lukas Fröde

Hansa Rostock scheint einen neuen Lieblingsgegner gefunden zu haben. Vor zehn Tagen schlug man Jahn Regensburg im DFB-Pokal, nun folgte der nächste Sieg gegen die Oberpfälzer, diesmal in der Liga. 3:2 setzte sich der Aufsteiger beim Tabellenzweiten durch, als erste Mannschaft überhaupt in dieser Saison. Lukas Fröde hatte daran wieder einen großen Anteil. Er eroberte vor der Abwehr viele Bälle und leitete das 3:1 von John Verhoek mit ein. Das Tor war der Höhepunkt wilder neun Minuten. Nach einem 0:1 Rückstand war es Verhoek, der in der 43. Minute für den Ausgleich sorgte. In der 49. Minute traf Hanno Behrens zur Führung, ehe Verhoek in der 52. Minute den Schlusspunkt setzte. Das Regensburger 2:3 in der Nachspielzeit kam zu spät. Es war Hansas dritter Sieg in Folge, mit 17 Punkten hat man sich im Tabellenmittelfeld etabliert. Die "Kogge" schwimmt auf einer Welle des Erfolgs.
 
Jamal Musiala

In den letzten Wochen fragten sich viele Fans, warum Jamal Musiala derzeit nur eine Nebenrolle im Spiel der Bayern einnimmt. Nach der Partie in der Champions League gegen Benfica Lissabon sah sich Trainer Julian Nagelsmann veranslasst, Stellung zur Situation des Wunderkinds zu beziehen. Er begründete die geringen Spielanteile vor allem mit der starken internen Konkurrenz, versprach aber gleichzeitig, dass Musiala im Laufe der Saison wieder zu mehr Einsätzen kommen würde. Am Samstag war das allerdings noch nicht der Fall. Der ehemalige Lehnerzer saß im Spitzenspiel gegen den SC Freiburg wie zuletzt zu Beginn nur auf der Bank. Diesmal bekamen Leroy Sane, Thomas Müller und Kingsley Coman den Vorzug. Bambi, wie Musiala von seinen Teamkollegen genannt wird, ersetzte ab der 71. Minute Thomas Müller und durfte auf seiner geliebten Zehnerposition spiele. Glanzlichter konnte er aber keine mehr setzten. Der Auftritt war dennoch ordentlich.
 
Shekiera Martinez

Ganz, ganz bittere Niederlage für Martinez und die Frauen von Eintracht Frankfurt. Durch einen Treffer in der Nachspielzeit hat die Eintacht das Spiel beim Top-Team aus Wolfsburg mit 2:3 verloren. Dabei hatten die Frauen vom Main bereits mit 2:0 geführt. Doch die Abwehrschlacht wurde am Ende nicht belohnt. Martinez spielte wie gewohnt von Beginn an und war auch gleich am ersten Treffer beteiligt. Ihre Flanke nahm Lara Prasnikar im Strafraum an, drehte sich um die eigene Achse und schob zur Führung ein (4.). In der 20: Minute kam es sogat noch besser als Laura Freigang zum 2:0 traf. Danach begann der Sturmlauf der Wölfinnen, die noch vor der Pause auf 1:2 stellten. Nach der Halbzeit ging es genau so weiter. Wolfsburg drückte, Frankfurt verteidigte. Erst in der 66. Minute brach das Bollwerk als Jill Roord auf 2:2 stellte. Und als alle mit einem Unentschieden rechneten, traf Dominique Janssen die Frankfurterinnen mitten ins Herz.
 
Shkodran Mustafi

Der Weltmeister von 2014 fehlt weiter verletzt und auch bei seinem Team, UD Levante, geht es nicht wirklich voran. Nachdem überraschenden 1:1 gegen Ateltico Madrid gab es nun wieder zwei herbe Rückschläge. Erst vergeigte man das Abstiegsduell gegen Granade mit 0:3, dann verlor man am Samstag mit 1:2 Deportivo Alaves. Levante wartet damit weiter auf den ersten Saisonsieg und hat bereits fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Mustafi droht der zweite Abstieg in Folge. (fh) +++


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