Die sechs osthessischen Teams haben die Hinrunde hinter sich gebracht - Grafik: ON

REGION Bad Soden top, Thalau flop

Pause in der Verbandsliga: So lief die Hinrunde für Osthessen-Teams

16.11.21 - Das Fußballjahr 2021 neigt sich dem Ende entgegen und damit auch die erste Hälfte der Saison 2021/2022 in der Verbandsliga Nord. 16 Spiele sind absolviert, die Mannschaften haben sich in die Winterpause verabschiedet. Wir geben einen Überblick, wie sich die osthessischen Mannschaften in der Hinrunde geschlagen haben und was noch von ihnen zu erwarten ist. 

SG Bad Soden (Platz 4, 35 Punkte): Vor der Saison galt Bad Soden als großer Meisterschaftsfavorit. Doch nach dem Ende der Hinrunde findet sich die Mannschaft von Anton Römmich nur auf Platz vier wieder und hat bereits fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer CSC Kassel. Dabei begann die Saison eigentlich standesgemäß. Am ersten Spieltag wurde gleich mal Türkgücü Kassel mit 7:0 nach Hause geschickt, es folgten fünf weitere Siege in Folge. Dann kam aber der Bruch. Aus den nächsten sechs Spielen sprang nur noch ein Erfolg heraus. Dazu gab es vier Unentschieden und eine Niederlage. Was besonders schmerzt: Viele Punktverluste gab es gegen Teams, die sich im Mittelfeld der Tabelle wiederfinden (1:2 gegen Eichenzell, 1:1 in Dörnberg, 3:3 gegen Barockstadt II). Gegen die Top-3 hingegen hielt man sich schadlos, holte zwei Unentschieden und einen Sieg (3:1 in Weidenhausen). Die Qualität für den Aufstieg ist also da, allerdings sollten weitere unnötige Punktverluste vermieden werden.
 
SG Barockstadt Fulda-Lehnerz II (Platz 7, 23 Punkte): Wenn die SGB II ihre Spiele nur auswärts bestreiten dürfte, wären sie wohl ein heißer Meisterschaftsfavorit. In acht Spielen auf fremdem Platz holte die Mannschaft von Florian Roth 20 Punkte – Platz 1 der Auswärtstabelle. Leider, aus Sicht der SGB, gibt es aber auch noch Heimspiele. Und da sieht die Situation ganz anders aus. In der Heimtabelle ist die U23 des Hessenligaspitzenreiters Letzter. Erst durch den Sieg am Sonntag gegen Ehrenberg holte die SGB die ersten Punkte auf heimischem Rasen. Davor gab es sieben Niederlagen. Verrückt. Barockstadt findet sich dank der starken Auswärtsbilanz zur Winterpause auf Platz sieben wieder. Sollten in der Rückrunde noch der ein oder andere Heimpunkt hinzukommen, sollte die SGB II mit dem Kampf gegen den Abstieg nichts zu tun haben.
 
FC Eichenzell (Platz 9, 19 Punkte): Der FC Eichenzell geht mit einem dicken Dämpfer in die Winterpause. Am letzten Hinrundenspieltag gab es im Derby beim FSV Thalau nur ein ernüchterndes 2:2. Es war die negative Krönung der vergangenen Wochen. Sechsmal in Folge blieb die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Sonnenberger nun schon ohne Sieg. Auch wenn die Leistung oft stimmte, rutschte die Britannia so immer weiter in der Tabelle ab. Das sah Anfang Oktober noch ganz anders aus. Nach einer Phase mit zehn Punkten aus fünf Spielen und Siegen unter anderem in Sand und beim Spitzenteam aus Bad Soden hatte Eichenzell sogar die Chance, sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Diese positive Entwicklung war allerdings nicht von Dauer, so dass man sich bei der Britannia bei drei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz in der Rückrunde zunächst nach unten orientieren muss. 
 
SG Ehrenberg (Platz 12, 16 Punkte): Auch wenn sich die Rhöner mit zwei Niederlagen in die Winterpause verabschiedeten (0:6 in Weidenhausen und 0:1 bei der SG Barockstadt), stimmte die Formkurve zuletzt. Davor kassierte man in sechs Spielen nur eine Niederlage und blieb in den anderen fünf Begegnungen ohne Gegentor. Die Mannschaft hat sich inzwischen gefunden und gezeigt, dass sie auch gegen Spitzenmannschaften mithalten können. Darauf wird Ehrenberg in der Rückrunde sicher aufbauen. Noch steht die SGE knapp über dem Strich, dort wollen sie auch weiter bleiben,
 
SG Johannesberg (Platz 15, 16 Punkte): Die SG Johannesberg überwintert auf einem Abstiegsplatz- und muss sich einen neuen Trainer suchen. Zeljko Karamatic trat nach der 0:2 Niederlage gegen Spitzenreiter CSC 03 Kassel zurück (O|N berichtete). Ihm fehle die nötige Rückendeckung, teilte er mit. Schon einmal stand Karamatic in dieser Hinrunde vor dem Rücktritt. Nach einer sechs Spiele andauernde Sieglosserie und einem 0:6 gegen Willingen wollte er schon einmal das Handtuch werden. Damals konnte der Verein ihn noch umstimmen. Jetzt muss ein neuer Übungsleiter her, der die Mannschaft auf Kurs bringt und Konstanz in die Leistungen bekommt. Zu oft wechselten sich in Johannesberg gute Leistungen und Ergebnisse mit Schlechten ab.  
 
FSV Thalau (Platz 17, 2 Punkte): Der FSV Thalau wird absteigen. Daran besteht kaum noch ein Zweifel. Zwei Pünktchen holte man in der gesamten Hinserie, kassierte aber schon 74 Gegentore. Der Kader hat nicht die nötige Qualität für die Verbandsliga, die Abgänge vor der Saison konnten nie kompensiert werden. Jetzt geht es für den FSV nur noch darum, sich anständig aus der Verbandsliga zu verabschieden und Niederlagen wie das 0:9 gegen Barockstadt II oder das 1:10 gegen Türkgücü Kassel zukünftig zu vermeiden. In der Rückrunde wird in Thalau nach dem Rücktritt von Meik Voll dann ein neuer Trainer auf der Bank sitzen. (fh)+++


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