Zu einem großen leuchtenden Stern waren die "Lichter der Solidarität" zusammengefügt worden - Fotos: Caritas/ Winfried Möller, Rasdorf

FULDA Ein Zeichen der Hoffnung

Caritassolidaritätsaktion "1 Million Sterne" in der Stadtpfarrkirche

16.11.21 - Zum 15. Mal beteiligte sich der Caritasverband für die Regionen Fulda und Geisa an der Solidaritätsaktion von Caritas international "1 Million Sterne". In Kooperation mit dem Caritasdiözesanverband und der Innenstadtpfarrei trafen sich die Gäste in der Stadtpfarrkirche Fulda.

Deutschlandweit in circa 80 Orten wurden Kirchen oder öffentliche Plätze in ein Lichtermeer verwandelt. Brennende Kerzen haben damit ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität für Menschen in Not gesetzt. Die Aktion ist eingebettet in die Caritas-Jahreskampagne 2021 "Das Machen Wir Gemeinsam". Mit einem Gottesdienst begann die Aktion in der Stadtpfarrkirche Fulda. Innenstadtpfarrer Stefan Buß der gemeinsam mit Diakon Franz Meyer dem Gottesdienst vorstand, sagte zu Beginn, er freue sich, dass die Solidaritätsaktion zum fünften Mal in der Stadtpfarrkirche verortet sei. Jeder könne "Licht werden" und so seinen Teil dazu beitragen, dass die Welt gerechter würde. Holger Franz, Referent Soziale Dienst und Gemeindecaritas, stellte das Projekt Straßenkinder in Kibera, Kenia vor.

"Das Licht der Menschlichkeit"

Bereits im Jahr 2020 habe man sich den Menschen im größten Slum Nairobis gewidmet. In Kibera lebten etwa eine Million Menschen auf engstem Raum. Armut, Gewalt und Kriminalität prägten den Alltag. Es gebe kein fließendes Wasser und mangele an Hygienemaßnahmen. In den Wellblechhütten habe auch die Corona-Pandemie ihre Spuren hinterlassen. Caritas international wolle in diesem Milieu den Kindern und Jugendlichen eine Chance für eine bessere Zukunft eröffnen. Als eines der erfolgreichen Beispiele zeigte er die Lebensgeschichte von Winni Wenwa Boi auf. Sie habe einst als Straßenkind im Slum Kibera gelebt. Heute sei sie mit Unterstützung von Caritas international eine Ärztin. Die Gesundheit von Frauen und Kindern lägen ihr besonders am Herzen.

Mit Hinweis auf die Lichteraktion stellte Pfarrer Stefan Buß die Frage, was noch in der Welt passieren müsse, damit jeder Mensch spüre, dass bald "das Licht" ausgehe. Wie das Licht einer kleinen Kerze einen großen dunklen Raum erhellen könne, so sollten auch wir Licht sein. Das Licht der Menschlichkeit, dem Nächsten zu geben, was er notwendig braucht, sei Verantwortung eines Jeden. Unser Licht könne die Herzen der Menschen erreichen und verändere diese und einem selbst. Am Schluss des Gottesdienstes wurden die Teilnehmenden gebeten, die vor ihnen stehenden Kerzen zu entzünden und zu einem Stern im hinteren Teil der Kirche unter Einhaltung der Abstandsregeln hinzuzufügen. Der Stadtpfarrer bat die im Livestream am Gottesdienst teilnehmenden zu Hause eine Solidaritätskerze zu entzünden.

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom einer kleinen Zusammensetzung des Chores "Vox Juventatis" aus Marbach, Leitung Martin Böhm, gestaltet. Caritas-Geschäftsführerin Susanne Saradj betonte, dass zur Solidarität auch eine persönliche Veränderung notwendig sei. Sie dankte am Schluss für das ehrenamtliche und hauptamtliche Engagement in der Caritas, für die Mitwirkung im Gottesdienst und der Bäckerei Ballmeier für die Lebkuchensterne, die die Kirchebbesucher verpackt als Geschenk mitnehmen konnten. (Caritas/ Winfried Möller, Rasdorf) +++


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