Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak (links) und der Referent für Elektromobilität Stefan Hirth (OVAG) während der Online-Abendveranstaltung. - Foto: Vogelsbergkreis

REGION VB Landkreis und OVAG informieren

Thema Elektromobilität: Wie sind wir in der Zukunft unterwegs?

20.11.21 - Nach den aktuellen Zielen der Bundesregierung soll der Verkehrssektor seine Emissionen bis 2030 um 40 bis 42 Prozent im Vergleich zu 1990 mindern – oder von 164 auf 98 bis 95 Millionen Tonnen CO2, um die angestrebten Klimaschutzziele erreichen zu können. Das funktioniert nach einhelliger Ansicht der Experten nur dann, wenn ein zunehmender Teil der Individualmobilität künftig mit CO2-neutralen Antrieben unterwegs sein wird. So sollten nach den Zielen der Bundesregierung bis 2022 eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen sein.

Was bedeutet das für den ländlichen Raum, wo viele täglich auf das Auto angewiesen sind? Gerade in eher dünn besiedelten Flächenregionen wie dem Vogelsbergkreis spielt die Individualmobilität – zum Beispiel mit dem eigenen Pkw – im täglichen Tagesablauf eine tragende Rolle.

So stellte am vergangenen Mittwoch der Verein Region Vogelsberg e.V. in Kooperation mit der OVAG im Rahmen einer Online-Veranstaltung die für die Region aktuelle Frage: "Elektromobilität – wie sind wir in Zukunft unterwegs?

Nach der Begrüßung und thematischen Einstimmung durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Jens Mischak informierte der Experte der OVAG AG, Stefan Hirth, über die wichtigsten Fakten zum Thema Elektro-Auto. Die Vor- und Nachteile eines Elektrofahrzeugs wurden genauso erörtert wie auch die verschiedenen Fahrzeugtypen, die Reichweiten sowie die unterschiedlichen Lademöglichkeiten - sowohl im öffentlichen Bereich als auch zu Hause.

Außerdem gab es für die interessierten Zuhörer Informationen zu möglichen Fördermitteln und Anhaltspunkte dazu, wie hoch die voraussichtlichen Kosten bei Anschaffung und Unterhalt sein könnten. Im Anschluss an den Vortrag beantwortete der Energieberater Stefan Hirth gemeinsam mit Dr. Mischak individuelle Fragen der knapp 60 Teilnehmenden der Veranstaltung.

So interessierte die Fragenden unter anderem, was passiert, wenn in einer Anwohnerstraße abends alle gleichzeitig von der Arbeit zurückkommen und ihr E-Auto wieder aufladen wollen, oder welche Kombinationsmöglichkeiten von eigenen Photovoltaikanlagen mit einer Ladestation denkbar seien. (pm) +++


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