Jamal Musiala muss mindestens sieben Tage in Quarantäne - picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann / SVEN SIMON

REGION Osthessens Profis

Bayern streicht Musiala das Gehalt - Mustafi feiert Comeback

23.11.21 - Corona ist auch bei den osthessischen Profis ein großes Thema - insbesondere bei Jamal Musiala. Er ist einer von fünf ungeimpften Bayern-Profis, die sich erneut in Quranatäne begeben müssen. Da rückt selbst die 1:2 Niederlage gegen Augsburg in den Hintergrund. Sportliche Schlagzeilen schrieben hingegen die anderen osthessischen Fußballer. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. 

Jamal Musiala:

Corona-Wirbel beim FC Bayern – und Jamal Musiala ist mittendrin. Der ehemalige Lehnerzer muss genau wie Serge Gnabry, Joshua Kimmich, Eric Maxim Choupo-Moting und Michael Cuisance erneut in Quarantäne. Es ist schon die zweite Quarantäne in den letzten zwei Wochen. Musiala hatte bereits die Nationalmannschaft verlassen müssen, weil er als ungeimpfter Spieler Kontakt zu dem infizierten Niklas Süle hatte. Mindestens sieben Tage werden Musiala und Co. dem Rekordmeister nun fehlen und die Spiele gegen Dynamo Kiew in der Champions League sowie Arminia Bielefeld in der Bundesliga verpassen. Der Klub hat angekündigt, den Spielern in dieser Zeit das Gehalt zu streichen. Bei dem ganzen Chaos rückt das Sportliche derzeit komplett in den Hintergrund. Am Freitag verloren die Bayern überraschend mit 1:2 in Augsburg. Musiala wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt und brachte mit einigen guten Aktionen noch einmal Schwung ins Spiel des Tabellenführers. Verhindern konnte er die Niederlage aber nicht. Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht für den Shootingstar. Musiala hat seinen Führerschein in der Tasche. Am Freitag fuhr er erstmals selbst zum Training. Damit sind die Zeiten, in denen er von Mama Carolin an die Säbener Straße gefahren wurde, Vergangenheit.
 
Shkodran Mustafi:

Der Weltmeister von 2014 ist zurück auf dem Platz. Nach fast vierwöchiger Verletzungspause feierte Mustafi beim 0:0 gegen Athletic Bilbao sein Comeback. Der 29-Jährige stand auch direkt wieder in der Startelf und wurde erst nach 73. Minuten für Oscar Duerte ausgewechselt. Bis dahin machte der gebürtige Bebraer ein ordentliches Spiel und half dabei, hinten die Null zu halten. Wirklich weiter bringt der Punkt Mustafi und seine Kollegen aber nicht. Levante wartet weiter auf den ersten Sieg der Saison und hat nun auch die Rote Laterne vom FC Getafe übernommen. Sieben Punkte stehen nach 14 Spielen erst zu Buche.
 
Daniel Hanslik:

Daniel Hanslik und sein 1. FC Kaiserslautern sind weiter auf Erfolgskurs in der 3. Liga. Durch den 1:0 Sieg im Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden rückten die Roten Teufel ganz dicht an die Aufstiegsplätze heran. Dabei waren die Vorzeichen vor Spielbeginn noch ziemlich trist. Fünf Stammspieler fehlten Corona- oder krankheitsbedingt. Zwischenzeitlich drohten sogar bis zu 15 Spieler auszufallen. Dementsprechend entwickelte sich auf dem Betze ein echtes Kampfspiel, in dem Chancen Mangelware blieben. Hanslik stand die kompletten 90 Minuten auf dem Platz und hatte in der 65. Minute per Kopf die große Chance auf die Führung. Der Kopfball ging aber knapp am langen Pfosten vorbei. Ansonsten machte Hanslik eine gute Partie, war sehr beweglich und öffnete immer wieder Räume für seine Mitspieler. Die Entscheidung brachte dann allerdings ein Elfmeter, den Ritter in der 69. Minute zum umjubelten Siegtreffer verwandelte.
 
Lukas Fröde:

Empfindlicher Rückschlag für Fröde und Hansa Rostock im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Gegen Mitkonkurrent Erzgebirge Aue setzte es eine 1:2-Heimniederlage. Zwar war Rostock die spielerisch bessere Mannschaft, doch zählbares sprang dabei nicht heraus. Aue war einfach effektiver als die Männer von der Ostsee. Fröde warf sich als Abräumer vor der Abwehr in jeden Zweikampf. Glänzen konnte der gebürtige Fuldaer allerdings auch nicht. Während Aue durch den Sieg die Abstiegsränge verlässt, muss Rostock nach zuletzt zwei Siegen wieder eine Niederlage hinnehmen.  
 
Shekiera Martinez:

Nach dem Kantersieg gegen Jena letzte Woche haben die Frauen von Eintracht Frankfurt durch ein 1:0-Auswärtssieg in Leverkusen nachgelegt und bleiben auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Shekiera Martinez hatte selbst einen großen Anteil am Erfolg ihrer Mannschaft. Sie bereitete das entscheidende Tor von Lara Prasnikar nach 26. Minuten mustergültig vor. Zuvor hatte sie selbst schon die Führung auf dem Fuß, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Martinez wurde nach 70 Minuten ausgewechselt. (fh)+++


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