Das Hinspiel konnte die SGB nach hartem Kampf für sich entscheiden - Archivfoto: ON/Carina Jirsch

FULDA "Wir müssen nach vorne schauen"

SGB nach dem 0:4: Stadtallendorf noch in den Köpfen, Neuhof vor der Brust

25.11.21 - Welche Spuren hat die 0:4 Niederlage in Stadtallendorf bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz hinterlassen? Diese Frage dürften sich so einige im Umfeld der SGB vor dem Derby gegen den SV Neuhof am Samstag (14 Uhr) stellen. Lange Zeit, um darüber nachzudenken, bleibt aber zumindest der Mannschaft nicht. Denn mit dem SVN wartet ein Gegner auf den Tabellenführer, die urplötzlich wieder mittendrin im Rennen um die Aufstiegsplayoffs ist und seine letzte Chance unbedingt nutzen will.
 
Ein Vorausblick auf das Derby geht nicht ohne einen Rückblick auf das, was am vergangenen Wochenende passierte. Das heftige 0:4 gegen den direkten Konkurrenten aus Stadtallendorf hat Fragen aufgeworfen. Reicht die Qualität der SGB, um wirklich ganz oben angreifen zu können, oder sind Mannschaften, wie eben Stadtallendorf, doch stärker einzuschätzen?

"Das hatte nichts mit Taktik zu tun"

Die Kritik nach dem Spiel war auf jeden Fall groß. Von einem fehlenden Matchplan und schlechter Einstellung war da die Rede. SGB-Trainer Sedat Gören will nichts schönreden, aber auch nichts dramatisieren: "Wir haben kollektiv einen schlechten Tag gehabt, das darf nicht passieren. Das zeigt ja auch die Tatsache, dass wir drei Gegentore aus Standards kriegen. Das hat dann aber mit Taktik nichts zu tun." Er und seine Mannschaft haben das Spiel am Montag in einer Viedoanalyse analysiert. "Jetzt schauen wir nach vorne", so Gören.
 
Nach vorne heißt in dem Fall erst einmal auf den SV Neuhof. Die Mannschaft von Alexander Bär hat durch den überraschenden 2:1 Sieg gegen den FC Erlensee wieder alle Chancen, doch noch in die Aufstiegsrunde zu rutschen. "Wir haben schon im Hinspiel gesehen, was für eine gefährliche Mannschaft das ist. Seitdem haben sie sich weiter stabilisiert und zuletzt auch sehr gute Leistungen gezeigt: Wir müssen also wieder alles in die Waagschale werfen", warnt Gören vor dem Gegner. 

Tobias Wolf fällt aus 

Fehlen wird im Derby Keeper Tobias Wolf, der mit einer Risswunde im Knie ausfällt. Er reiht sich ein in eine ganze Reihe weiterer Ausfälle. Gegen Neuhof könnte das noch zu verschmerzen sein, gegen andere Spitzenteams, das wurde am vergangenen Samstag deutlich, sind solche Ausfälle nicht zu verkraften. "Es darf da nichts passieren. Um ganz vorne mitspielen zu können, brauchen wir alle Mann. Bis Winter müssen wir uns jetzt noch irgendwie durchkämpfen", so Gören. (fh)+++


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