v.l.: Rotenburgs Digitalisierungsbeauftragten Thorsten de Weerd, Landrat Torsten Warnecke, Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald, Stadträtin Ilse Koch aus Bebra, Alheims Bürgermeister Jochen Schmidt, Civento-Prozessdesigner Stefan Rinke und den Digitalisierungsbeauftragten von Bebra, Johannes Wilhelm bei der Übergabe des Förderbescheids. - Foto: Annika Ludwig

REGION HEF-ROF Interkommunale Zusammenarbeit

75.000 Euro für Rotenburg a. d. Fulda, Bebra und Alheim

17.12.21 - Im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich "Digitalisierung" haben die Städte Rotenburg a. d. Fulda, Bebra und die Gemeinde Alheim gemeinsam einen offiziellen Förderbescheid des Landes Hessen über 75.000 Euro erhalten. Überreicht wurde dieser Bescheid an die drei Partnerkommunen von Landrat Torsten Warnecke.

Hintergrund dieser vom Land Hessen geförderten Kooperation sind die Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes (OZG), welches Bund, Länder und Kommunen verpflichtet bis Ende 2022 sämtliche Verwaltungsleistungen zusätzlich digital anzubieten. Dazu müssen in den kommunalen Verwaltungen rund 575 Dienstleistungen, die bisher überwiegend durch schriftliche Antragsverfahren ablaufen, digitalisiert werden. Da diese Notwendigkeit in allen Kommunen gleichermaßen besteht, haben die Städte Rotenburg a. d. Fulda und Bebra und die Gemeinde Alheim ihre Kräfte gebündelt. Der Rotenburger Stefan Rinke wird diese Aufgabe zukünftig für alle drei Kommunen übernehmen. Der IT-Fachmann wurde für diesen Zweck geschult und von der Stadt Rotenburg a. d. Fulda eingestellt und wirkt in Sachen Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen sowohl dort, wie auch in den Rathäusern in Bebra und Alheim. Die Personal- und Sachkosten teilen sich die drei Kommunen und werden dafür nun vom Land Hessen in den kommenden Jahren unterstützt.

"Ich finde es gut, dass sich die drei Kommunen jetzt auch in Sachen Digitalisierung zusammenschließen", freut sich Landrat Torsten Warnecke. Es sei wichtig, eine solch große Aufgabe nicht nur finanziell, sondern auch mit und in der Kommunikation zu fördern. "Es geht nicht darum, wie jeder von uns für sich digitalisiert, sondern darum, wie wir es gemeinsam für unsere Bürgerinnen und Bürger so einfach wie möglich machen können", so Warnecke weiter. Auch die derzeit drei Partnerkommunen sind stolz auf die Erweiterung ihres Serviceangebotes. "Die bisherigen Zugangswege zur Verwaltung, wie die Kontaktaufnahme per Telefon, Mail oder auch persönliche Vorsprachetermine, werden natürlich nicht abgeschafft. Diese Kontaktmöglichkeiten werden durch eine digitale Antragstellung lediglich ergänzt", sagt Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald. "Letztlich sind wir alle eine große Familie und freuen uns, wenn wir auf gemeinsam Erarbeitetes zurückgreifen und davon profitieren können."

Die ersten digitalen Prozesse wurden bereits umgesetzt. So können zum Beispiel einige Standesamtsleistungen neben der digitalen Beantragung ab sofort auch direkt online bezahlt werden. (pm) +++


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