Vor über 150 Jahren wurde der Wolf ausgerottet. Jetzt sind bundesweit wieder über 30 Rudel heimisch. - Foto: Vonderau Museum

FULDA Über 30 Rudel bundesweit heimisch

Wolf ist "Objekt des Monats Januar" im Vonderau Museum

04.01.22 - Vor über 150 Jahren wurde der Wolf in Deutschland ausgerottet. Inzwischen sind über 30 Rudel in Deutschland wieder heimisch geworden. In Hessen gelang 2008 einem Jäger im nördlichen Reinhardswald eine Zufallsaufnahme eines Wolfs, der drei Jahre später tot gefunden wurde und vermutlich auf natürliche Weise starb. Zwischen 2015 und 2019 wurden fünf durchziehende Wölfe auf Hessens Autobahnen überfahren.

Seit Juli 2019 sind eine Wölfin bei Ulrichstein im Vogelsberg und eine Wölfin in der Umgebung des "Stölzinger Gebirges" sesshaft geworden. Im Landkreis Hersfeld Rotenburg gibt es ein Wolfspaar, das vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) anhand eines Videos nachgewiesen werden konnte. Dieses Wolfspaar ist auch schon in Bebra fotografiert worden.

Angst und Vorurteile – Toleranz und Verständnis

Vielfach begegnen die Menschen dem Wolf mit Angst und Vorurteilen. Die Rückkehr des Wolfes kann zu Konflikten mit Nutztieren führen, aber mit einer guten Vorsorge können Nutztierherden vor dem Wolf geschützt werden. Bewährt haben sich der Einsatz von Herdenschutzhunden und Elektrozäunen. Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Wolf im NABU Hessen wirbt durch Aufklärung für mehr Toleranz und Verständnis für den Wolf. Sie ist Ansprechpartner für Nutztierhalter, Jäger und alle, die Fragen haben zur Rückkehr des zur Zeit größten in Deutschland lebenden Beutegreifers.

Der Wolf als Gesundheitspolizei

Der Wolf gilt als die Gesundheitspolizei in der hiesigen Tierwelt. Er jagt vornehmlich kranke und schwache Tiere. Dies sorgt für eine Stärkung der Beutetier-Population, was wiederum deren Bestand sichert. Auch der Wald profitiert von der Rückkehr des Wolfes, denn er regelt den Wildbestand und dadurch wird der Wildverbiss reduziert. Wolf und Jäger können gemeinsam für Wilddichten sorgen, die für die Forstwirtschaft verträglich sind. Der Wolf ist eine europaweit streng geschützte Tierart. Die Bejagung ist gesetzlich verboten. Illegale Abschüsse werden mit hohen Geld- und 

Vom 06. März bis 29. Mai 2022 zeigt die Kunststation Kleinsassen in Kooperation mit Gisela Krohn die Sonderausstellung Wald.Wolf.Wildnis. Zu sehen sind unterschiedliche künstlerische Arbeiten verschiedener Künstler, die sich mit den Themen "Wald" und "Wildtieren" auseinandersetzen. (pm) +++


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