In Fulda wurde eine Zugbegleiterin attackiert - Symbolbild: Bundespolizei

FULDA Strafverfahren eingeleitet

Zugbegleiterin von Mann geschubst und geschlagen

05.01.22 - Opfer von Gewalt wurde am Montagmittag gegen 12 Uhr eine 55-jährige Zugbegleiterin während der Fahrt von Fulda in Richtung Flieden. Sie wurde von einem Zugpassagier körperlich attackiert.

Weil der Mann wegen des Nichttragens eines Mund-Nase-Schutzes angesprochen wurde, kam es offensichtlich zu einem Konflikt. Demzufolge schlug der Maskenverweigerer auf die Bahnmitarbeiterin ein, zudem schubste und beleidigte er die 55-Jährige.

Wegen seines Verhaltens schloss die Zugbegleiterin den Mann von der Weiterfahrt aus. Der Aufforderung, den Zug zu verlassen, kam der Unbekannte nach und verließ den Zug beim Halt im Bahnhof Neuhof. Die Bahnmitarbeiterin setzte ihren Dienst zunächst fort, musste ihn allerdings später abbrechen. Am Abend erstattete sie Strafanzeige beim Bundespolizeirevier Fulda.

Personenbeschreibung:

Der Unbekannte mit ungepflegtem Erscheinungsbild war schlank und etwa 20 bis 25 Jahre alt. Er führte einen schwarzen Rucksack mit. Weitere Angaben liegen nicht vor. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Zeugen gesucht!

Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0561 81616-0 oder über www.bundespolizei.de zu melden. (pm)


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