Die Wasserfreunde haben ein gebrauchtes Wochenende hinter sich - Archivfoto ON

MÜNCHEN/NÜRNBERG Wasserfreunde punktlos am Doppelspieltag

Fuldas Wasserballer verlieren in München und Nürnberg

21.02.22 - Das war ein gebrauchtes Wochenende für Fuldas Wasserballer. Aus zwei Auswärtsspielen in der 2. Liga Süd brachten die Wasserfreunde nichts Zählbares mit. Gegen die SG München setzte es am Samstag eine deutliche 8:16-Klatsche, knapper – mit 9:11 – ging die Partie gegen den Post-SV Nürnberg verloren. 
 
SG Stadtwerke München – WF Fulda 16:8 (3:2, 7:3, 5:3, 1:0): In der Partie am Samstagabend bei den starken Münchnern ging es hoch her. 32 Herausstellungen waren nach Abschluss der Spielzeit im Protokoll verzeichnet, gleichmäßig auf beide Teams verteilt. Hinzu kam eine Gelbe Karte gegen Fuldas Trainerin Anastasia Karakeva sowie eine Rote wegen Meckerns gegen Wasserfreunde-Teamkapitän Marc Weber.  

Vor allem über diese Rote Karte ärgert sich Karakeva auch 24 Stunden nach dem Spiel noch maßlos. "Eine Rote Karte ist die höchste Strafe, die ein Schiedsrichter einsetzen kann. Das sollte er sich gut überlegen." In ihren Augen waren Webers Beschwerden auf keinen Fall Rot-würdig. 

Spielerisch hielten die Fuldaer gegen die Münchner im ersten Viertel zunächst gut mit, gingen mit nur einem Tor Rückstand in den zweiten Spielabschnitt und glichen dort zunächst auf 3:3 aus. Beim Stand von 4:5 aus Sicht der Fuldaer gab es dann Rot gegen Marc Weber, Fuldas stärksten Torschützen. Im Anschluss machten die Münchner ein Tor nach dem anderen, zur Halbzeit lag Fulda 5:10 zurück. Laut Anastasia Karakeva lag dies auch an der Verunsicherung ihrer Spieler nach Webers Ausschluss: "Wir mussten in München nicht gewinnen, aber eine so deutliche Niederlage hätte nicht sein müssen, eigentlich haben wir gut gespielt." 

WF Fulda: K. Wolgin; Möller, Licht, Tegethoff, Wiegand (1), Jestädt, Schmitt (1), Schüler, Hartung (1), Reith, Brehl, M. Wolgin (2), Weber (2).  
 
Post-SV Nürnberg – WF Fulda 11:9 (1:2, 2:2, 2:0, 6:5): Gegen Nürnberg hatten die Wasserfreunde eigentlich zwei Punkte für das eigene Konto eingeplant. Die gingen aber schließlich an die Gastgeber. "Die Jungs waren nach dem Spiel in München, der Enttäuschung und der langen Fahrt einfach kaputt", berichtet die Trainerin. Anpfiff in Nürnberg war gerade einmal 16 Stunden nach dem Abpfiff in Nürnberg. "Wir haben einfach nicht in unser Spiel, unser Tempo gefunden", fügt sie enttäuscht hinzu.  

Tatsächlich haben die Wasserfreunde das erste Viertel sogar für sich entschieden. Nach dem 2:2-Unentschieden im zweiten Viertel holte Nürnberg nach der Halbzeit auf und ging mit einem Tor Vorsprung in den letzten Spielabschnitt. Hier erhöhten beide Teams ihre Trefferquote noch einmal deutlich, elf Tore fielen in den acht Minuten. Lange blieb es eng, anderthalb Minuten vor Ablauf der Spielzeit ging Nürnberg aber erstmals mit drei Toren in Führung. Fulda schaffte es nicht mehr, aufzuholen und schließlich stand die 9:11-Niederlage. 

WF Fulda: K. Wolgin; Möller (1), Licht, Tegethoff, Wiegand, Jestädt, Schmitt, Schüler (1), Hartung, Reith (1), Brehl, M. Wolgin, Weber (5). (Mediennetzwerk Hessen) +++


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