Die Wasserfreunde warfen sich in Pokalhalbfinale - Fotos: Jonas Wenzel - yowegraphy

FULDA Weber schafft die Basis zum Sieg

Wasserfreunde Fulda nach 13:8-Erfolg über Friedberg im SSV-Pokal-Halbfinale

28.02.22 - Fuldas Wasserballer stehen im Halbfinale des SSV-Pokals. Mit einem klaren 13:8 (2:3, 4:2, 2:1, 5:2) haben sich die Wasserfreunde im Hessenduell gegen den VfB Friedberg durchgesetzt.

Nach dem 12:10 in der 2. Liga Süd kurz vor Weihnachten war es bereits der zweite Erfolg der Wasserfreunde gegen Friedberg in dieser Spielzeit. Gegen die junge Truppe aus Fulda waren die Friedberger, die mit einem deutlich älteren Kader antreten, auch konditionell unterlegen. "Man hat gemerkt, dass sie vor allem zum Schluss müde geworden sind, ihre Angriffe nicht mehr richtig zu Ende gebracht haben. Meine Jungs sind dagegen voll durchgeschwommen", urteilt Wasserfreunde-Trainerin Anastasia Karakeva.

Lange gestaltete sich die Partie im Sportbad Ziehers allerdings eng, zum Ende des ersten Viertels lagen die Fuldaer sogar mit 2:3 hinten. Im zweiten Spielabschnitt gelang es den Wasserfreunden dank vier Treffern von Marc Weber zunächst auf 6:3 davonzuziehen. Insgesamt war der Teamkapitän mit sieben Treffern Matchwinner des Abends.

Allerdings schafften es die Gäste aus der Wetterau noch vor dem Halbzeit-Pfiff, den Anschluss wiederherzustellen, mit 6:5 ging es in die Pause, nach drei Vierteln stand es 8:6.

"Das letzte Viertel war dann wie eine Explosion", beschreibt die Trainerin und meint damit wohl vor allem die letzten zwei Minuten. Bis dahin hatten die Friedberger den Anschluss noch halten können, ihr Rückstand betrug relativ konstant zwei Tore. Doch dann schlugen Michail Wolgin, Paul Purkl und Constantin Möller innerhalb von nicht ganz zwei Minuten noch dreimal zu. "Das war super", schwärmt die Trainerin. Die Pässe seien schnell gespielt worden und "zack, zack, waren die im Tor". Nach den beiden Niederlagen vom vergangenen Wochenende in München und Nürnberg sei die Motivation im Team hoch gewesen, nun im Pokal zu gewinnen.

Ein paar Mängel sieht Karakeva aber durchaus noch. "Wir hätten auch noch fünf Tore mehr machen können, wir machen immer noch zu viele Fehler im Passspiel." Zwar zeige die Lernkurve stetig nach oben, vor allem den vielen jungen Spielern fehle aber noch die Erfahrung.

Die Erfahrung, die sie an diesem Samstag gesammelt haben, können sie gleich am kommenden Wochenende umsetzen. Dann geht es – diesmal in der Liga – nämlich erneut gegen Friedberg. (Mediennetzwerk Hessen) 

Die Statistik

WF Fulda: K. Wolgin; Möller (2), Licht, P. Purkl (1), Wie- gand (1), Jestädt, Mitsche, Schüler, Hartung, Reith, M. Wolgin (2), Weber (7).

VfB Friedberg: Peil; Schöniger (1), Schmitdt, Scerbinin (1), Khliustov (1), Duch (1), Hahn (2), Schoppe, Habrich (1), Klein (1).

Schiedsrichter: Rodi/Heid- mann. Zuschauer: 50. +++


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