In diesem Jahr feiern die Hessen zum 49. Mal das populäre Landesfest, das sich seit 1961 immer wieder verändert hat. Jede austragende Stadt möchte „ihrem“ Hessentag eine eigene Note geben, sei es mithilfe von Ausstellungen, unterschiedlichen Schwerpunkten und natürlich durch die wechselnden Veranstaltungen. Dies macht den Hessentag von Jahr zur Jahr interessant und abwechslungsreich. Aber auch die festen Bestandteile eines jeden Hessentages locken die Besucher regelmäßig in Scharen. Mit mehreren hundert Programmpunkten, die zum größten Teil kostenfrei sind, stoßen diese Hessentagsareale immer wieder auf enormes Interesse. Was die Hessentagsstraße, das Weindorf, die Sonderausstellung „Der Natur auf der Spur“, die Landesausstellung, und das Kinderland in Langenselbold zu bieten haben, finden Sie hier. Außerdem erfahren Sie wie Sie sich den Hessentag nach Hause holen können.
Die Hessentagsstraße – Kunterbuntes Treiben mit vielen Attraktionen Die Hessentagsstraße dient nicht zuletzt als Verbindung aller Areale. Dabei bietet sie als viel besuchte Anlaufstelle des Hessentages jedes Jahr aufs Neue einen ganz eigenen Charme und wird maßgeblich durch die Straßenzüge jeder Hessentagsstadt geprägt. So erscheint die Hessentagstraße regelmäßig in einem anderen Bild und weckt das Interesse der Besucher immer wieder aufs Neue.
In diesem Jahr haben es sich die Verantwortlichen zur Aufgabe gemacht, neben den kulinarischen Genüssen auch eine Vielfalt an Kunsthandwerk und Straßen-Artisten zu bieten. So werden täglich Holzstelzenläufer in illuminierten Kostümen, Meerjungfrauen, Windfeen und Samba-Trommler für immer neue Attraktionen auf der rund drei Kilometer langen Hessentagsstraße sorgen. Rund 180 Beschicker und Aussteller werden den Besuchern ihre Stände und Attraktionen präsentieren.
Der Verlauf der Hessentagsstraße beginnt an der Kreuzung Kinzigstraße/ Friedrichstraße, führt über die Gelnhäuser und Hanauer Straße zum Schloss und von dort über die Rote Hohl bis zum so genannten „tegut-Kreisel“, wo sie an der Landesausstellung endet. Vom Schloss führt die Hessentagstraße entlang der Hanauer Straße bis zur Einmündung Albrechtstraße, wo eine Aktionsbühne stehen wird. Ein weiterer Seitenarm der Hessentagstraße führt in den Steinweg bis zum Ärztehaus. Dort ist ebenfalls ein Aktionsbühnenstandort. Auf den Aktionsbühnen, von welchen insgesamt fünf entlang der Hessentagsstraße zu finden sind, sorgt ein abwechslungsreiches und kostenfreies Programm für zusätzliche Highlights während der Festtage. Einen Besuch sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
Das Weindorf – Ein sagenhaftes Ambiente mit dem Schlossgebäude als Kulisse
Eine gelungene Mischung aus kulinarischen Genüssen, gemütlicher Atmosphäre und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm sind bezeichnende Attribute des Weindorfes. Dabei stehen auch in diesem Jahr die guten Weine im Mittelpunkt: Sechs Winzer aus dem Rheingau und der hessischen Bergstraße lassen das Weindorf zu dem werden, was der Name verspricht. Mit einer Vielzahl an edlen Tropfen bereichern sie das große Landesfest. Zusätzlich untermalen Flammkuchen, Brezel und Käsespezialitäten die genüsslichen Highlights. Aber auch das sagenhafte Ambiente trägt zur Popularität bei. Stilechte Holzhütten und jede Menge Sitzmöglichkeiten werden in ein heimeliges Licht getaucht und bieten so Raum für gemütliche Stunden, während das beleuchtete Schloss im Hintergrund die Atmosphäre abrundet.
Für das thematisch angepasste Unterhaltungsprogramm ist ebenfalls gesorgt. So wird auf der „Thermo Fisher Scientific Bühne“ ein breites Spektrum von Volks-, Tanz- und Stimmungsmusik über Jazz-Konzerte bis hin zur hessischen Mundart die Weindorf-Besucher unterhalten. Am Freitag, 5. Juni, um 19 Uhr wird die Hessische Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Silke Lautenschläger gemeinsam mit den Weinbauverbänden der Hessischen Bergstraße und des Rheingaus das Weindorf offiziell eröffnen. Auch die Weinkönigin Anna-Maria Mucke aus dem Rheingau und Susanne Bürkle, Gebietsweinkönigin aus der Bergstraße, werden bei der Eröffnungsfeier anwesend sein. Die musikalische Umrahmung kommt von den erfolgreichen Bachtanzmusikanten der I.G. Bachtanz Langenselbold, die seit mehr als zehn Jahren auf den Hessentags-Veranstaltungen spielen.
„Der Natur auf der Spur“ – Eine Sonderausstellung der besonderen Art
Die Sonderausstellung „Der Natur auf der Spur“ lebt als ein alljährliches Highlight des Hessentages von den regionalen „Partnern der Natur“. So sind es in Langenselbold über 60 naturverbundene Vereine, Institutionen, Verbände und Firmen, die sich an dieser Mammut-Ausstellung beteiligen. Auf einer Gesamtfläche von etwa sechs Hektar wird eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Themen aus den Bereichen Landwirtschaft, Forst, Natur und Umwelt präsentiert. Die Natur erfahren und erleben mit allen menschlichen Sinnen – hierfür bietet diese Sonderausstellung eine optimale Plattform für Jung und Alt. Daher finden die Besucher Ausstellungen und Informationen zu folgenden Themenbereichen: Forst und Holz, Landwirtschaft und Gartenbau, Wasser, Naturschutz, Nutz- und Wildtiere sowie regenerative Energien.
1.200 qm der Ausstellungsfläche stehen für das beliebte „Erlebnis-Zelt“ zur Verfügung. Dort wird unter anderem im Eingangsbereich des Zeltes in Aquarien die Unterwasserwelt der Gründau dargestellt. Darüber hinaus bietet ein Direktvermarktungsbereich Gelegenheit zur Stärkung. Kleine Hessentags-Besucher können sich auf einen Streichelzoo freuen oder die Tiere im Wild- und Nutztiergehegen beobachten. Zusätzlich warten noch einige Überraschungen auf alle Interessierten.
Die Landesausstellung – Das Schaufenster Hessens
Die Ausstellung wird die Leistungskraft des Landes unter dem Titel „Das Schaufenster Hessens“ dokumentieren. Die ca. 300 erwarteten Aussteller gliedern sich inhaltlich in zwölf Sektoren. Diese reichen von Industrie, Handwerk, Gewerbe, Handel und Mode über Bioenergie, Versicherungs- und Finanzwirtschaft bis hin zu Reisen, Bildung, Gesundheit und Auto.
Doch auch Informations-Angebote werden einen breiten Raum einnehmen. Kammern, Innungen, Kommunen, Kreise, Vereine und Verbände wollen sich auf der großen Landesausstellung präsentieren, die Fachleute wie Verbraucher gleichermaßen ansprechen soll. Auf einer Fläche von insgesamt 27.000 Quadratmetern werden sich dabei die Aussteller in den Messehallen und auf dem Freigelände dem Publikum zeigen. Dank der Vielfalt wird die Landesausstellung zu einem anspruchsvollen Familienerlebnis.
Spiel, Spaß und Action im Kinderland
Auf dem naturnah gestalteten Gelände zwischen Hessentagsstraße und E.ON Hessen Palace werden die Kids mit ihren Familien und Freunden den Hessentag aus einer anderen Perspektive erleben. Auf einer Fläche von ca. 6500 Quadratmetern können sich die kleinen Besucher so richtig austoben, zu zahlreichen Mitmach-Aktionen animieren lassen oder einfach nur unter den schattigen Bäumen der Gründau-Aue verweilen. Fest steht: Langeweile wird hier nicht aufkommen! Denn die Wünsche und Bedürfnisse von Kindern aller Altersstufen stehen im.
In verschiedenen Zelten gestalten beispielsweise die Mitarbeiterinnen der städtischen Kindertagesstätten das Programm: Im „Workshop-Zelt“ werden zu unterschiedlichen Themen kleine Kurse angeboten. So können sich die Kinder beim Experimentieren ausprobieren, aber auch Talentsuche, Tanzen, Batikmode, Jonglieren und vieles mehr stehen auf dem Programm. Das „Sinneszelt“ verspricht außergewöhnliche Körpererfahrungen: An betreuten Stationen erleben die Kids beispielsweise optische Täuschungen, verblüffende Spiegelerlebnisse sowie eine Fühlstraße. Kinder, die vom Malen und Basteln nicht genug bekommen, sind im „Kreativzelt“ genau richtig. Denn hier laden verschiedene Kreativangebote zum Mitmachen ein.
Aber auch das „Theaterzelt“, die „Tonwerkstatt“, der „Aktionspavillon“ und das „Lesezelt“ halten einige Überraschungen bereit. Das landschaftliche Paradies der Gründau-Aue ist hervorragend geeignet für Abenteurer. Im Vordergrund der unterschiedlichen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten stehen das gemeinsame Entdecken und Erkunden, das Ausprobieren und Austoben. Die Kinder haben die Qual der Wahl: Zuerst zur Hüpfburg, zum Fahrradparcours, zur Riesen-Strickleiter oder zur Torwand? Oder doch erst zur Rollenrutsche, zum Balancierband oder zur Kletterwand? Zwischendurch laden ein mobiler Spielpark sowie der neu eröffnete Spielplatz zum Herumtollen ein. +++